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Unterwegs in Hall/Tirol: Der Dollar, Fresken und Kaspressknödel

Die reizende Kleinstadt Hall in Tirol, nur 9 S-Bahnminuten vom Innsbrucker Hauptbahnhof entfernt, bot mit der besterhaltenen historischen Altstadt Österreichs nicht nur zahlreiche grandiose Fotomotive, sondern auch Wissenswertes für 9 „internationale“ Sparkassenkolleg/Innen. Diese verabredeten sich im September 2019 zum 28. (!) privaten Seminartreffen (Fachseminar Internationales Firmenkundengeschäft), heuer im schönen Innsbruck...

 

Im Mittelalter wurde Hall durch die Salzgewinnung zum wichtigsten Wirtschaftsplatz Nordtirols und in der Folge auch ein bedeutender Warenumschlagplatz für den Handel auf dem Inn. 1486 wurde in der zur Münzstätte ernannten Burg Hasegg/Münze Hall die erste Silbermünze geprägt, die Namensgeberin des späteren Dollars. Denn: Im heutigen Museum Münze Hall kann man auch den Nachbau der ersten Münzprägemaschine bestaunen, die im Mittelalter als technische Sensation galt und täglich an die 4000 Münzen produzierte. Von hier aus wurde diese Technik auch nach Joachimsthal in Böhmen exportiert und daraus wurde der Thaler - Taler - Dollar.

Spätestens beim Begriff DOLLAR hörte dann auch die gesamte Gruppe der netten Stadtführerin wieder ganz aufmerksam zu, haben doch im Job alle mit Dollar-Währungen zu tun.

Ein weiteres touristisches Highlight, diesmal für Kunstliebhaber, ist die  St. Magdalenenkapelle, Hall mit sehr gut erhaltenen Fresken aus verschiedenen Epochen. Die Kapelle kann im Rahmen einer Stadtführung besucht werden.

Liebe Blog-Leser/Innen, plant bei eurem nächsten Tirol-Besuch ein paar Stunden für die nette Kleinstadt Hall ein und genießt im Anschluss an eure Rundgänge die schmackhafte Tiroler Küche, vor allem die guten Kaspressknödel, die fast jedes Restaurant nach einem eigenen Geheimrezept zubereitet.

Und wenn Ihr ein bisschen mehr Zeit mitbringt, könnt Ihr im Nachbarort Schwaz die erste Silbergrube der Welt unter Tage besichtigen, auch ein Highlight.