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Märkte Aktuell

Länderinfo kompakt

  • Geschäftliche Rahmenbedingungen für Handel und Investition (EuropaService)

    Kompakte Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung und zu Investitionsbedingungen in der Tschechischen Republik, herausgegeben vom EuropaService der S-Finanzgruppe.

  • Dokumente der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten sowie der anderen Staaten, die an PRADO teilnehmen

    Auf dieser Seite können Sie die Kriterien für die Echtheit von Reisedokumenten verifizieren. Werfen Sie auch einen Blick auf den Glossar und die FAQ:

  • Intercultural Guide International

    Für dieses Land steht ein umfangreicher Intercultural Smart Guide, herausgegeben von der ICUnet.AG, Passau zur Verfügung. Sie erhalten ihn über Ihren Berater bei Ihrer Sparkasse.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2020) Schienenfahrzeugbau

    Die europaweiten Investitionen in moderne Schienenfahrzeuge kommen Tschechiens Herstellern entgegen. Durch neue Aufträge und Investitionen sind die Perspektiven für 2021 gut.

    Trotz des Auftragspolsters und kontinuierlicher Auslieferungen hat die Coronakrise 2020 in der Schienenindustrie Bremsspuren hinterlassen. Produktion und Umsätze der Hersteller anderer Transportmittel, unter die der Schienenfahrzeugbau fällt, ließen in den ersten zehn Monaten um je 8 Prozent nach. Die Aufträge lagen nur um 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau, überstiegen dieses aber im September und Oktober deutlich. Škoda Transportation investiert auch 2021 in seine Kapazitäten - etwa in die Tochter Škoda Vagonka rund 40 Millionen Euro. Innerhalb eines Rahmenvertrags hat Tschechiens Bahn ?eské dráhy (?D) im November bei dem Schienenfahrzeugbauer 60 einstöckige elektrische Triebzüge bestellt. Der nationale Markt bleibt wichtig. Tschechiens Schienennetz wird viele Investitionen in Sicherheitstechnologien wie ETCS erleben. Das zieht die Erneuerung des Fahrzeugparks nach sich.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2020) Gesundheitswirtschaft

    Tschechiens Krankenhaussystem hat die zweite Pandemiewelle heftig zu spüren bekommen. Modernisierung und Digitalisierung sollen auch dank der EU-Aufbaugelder beschleunigt werden.

    Die Coronakrise treibt strategische Investitionen in Tschechiens Gesundheitssektor an. Das Gesundheitsministerium hat allein 2020 mehreren Projekten zu Neubau und Modernisierung von Universitätskrankenhäusern grünes Licht erteilt. Die Vergabeprozesse starten sukzessive. Dazu gehört eine zentrale Notaufnahme für das Thomayerova Krankenhaus in Prag oder der Ausbau der Gynäkologie- und Geburtsklinik der Uniklinik Brno. Insgesamt geht es um Investitionen in Höhe von 450 Millionen Euro bis 2027. Die weitere Digitalisierung des Sektors spielt eine wichtige Rolle. In der akuten Covid-Zeit haben sich E-Rezepte und die erst im Januar 2020 eingeführten E-Krankschreibungen bewährt. Zugleich rückten Hackerangriffe auf Kliniken die Cybersicherheit als Thema nach vorn.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2020) Umwelttechnik

    Ein neues Abfallwirtschaftsgesetz verteuert ab 2021 sukzessive die Deponierung von Siedlungsabfällen, verlängert die Frist für ein Verbot aber bis 2030.

    Dürre und sinkende Grundwasserspiegel machen Tschechien zu schaffen. Investitionen in die Wasserinfrastruktur (wie Leitungen, Kläranlagen, Rückhaltebecken) laufen kontinuierlich und werden auch in der neuen Fördermittelperiode der Europäischen Union (EU) zentral bleiben. Das am 1. Januar 2021 in Kraft tretende neue Abfallgesetz setzt in einer Mischung aus sukzessive teurer werdenden Deponiegebühren und einer Verlängerung des Deponieverbotes um sechs Jahre bis 2030 auf mehr Trennung und Verwertung. Das Ziel: 60 Prozent Verwertung bei Siedlungsabfällen. Aktuell sind es 40 Prozent. Schon 2025 sind 55 Prozent angesagt. Eine Option ist die energetische Verwertung, die den verschärften Emissionsrichtlinien der EU folgen muss. Generell bleiben Investitionen in emissionssenkende Technologien unter dem Druck der europäischen Ziele für viele Betriebe ein Muss.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2020) Pkw- und Nfz-Produktion

    Tschechiens stärkste Industriebranche hat die Coronalähmung überwunden und produzierte zu Winterbeginn hoch ausgelastet. Herausforderungen bleiben Nachfrage und Emissionsziele.

    Die Automobilbranche, die in so viele andere Branchen hineinreicht, war 2020 am schwersten betroffen. Durch Nachfrage- und Zulieferprobleme hatten die drei Pkw-Hersteller am Standort die Produktion für mehrere Wochen heruntergefahren. Dieser Einbruch, der sich auf die Zulieferer übertrug, wird trotz der beachtlichen Aufholaktivität in der zweiten Jahreshälfte das Gesamtjahr prägen. Von Januar bis Oktober sanken dadurch Produktion und Umsätze um je 16 Prozent und 14 Prozent, die Aufträge um 13 Prozent. In den ersten zehn Monaten wurden in Tschechien knapp 941.500 Pkw gebaut. Das waren dem Verband AutoSAP zufolge gut 21 Prozent weniger als im Jahresvergleich.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2020) Nahrungsmittelindustrie

    Der Sektor ist ohne größere Einbrüche durch die Krise gekommen. Eine vorgeschlagene Gesetzesnovelle sieht eine Quote von 65 Prozent tschechischer Lebensmittel im Einzelhandel vor.

    Die Nahrungsmittelindustrie war als Grundbedarfsanbieter während der akuten Phase der Coronakrise im Vorteil. Zwar hat der Fachhandel mit Lebensmitteln unter der Unsicherheit gelitten, doch war der Lebensmitteleinzelhandel von Geschäftsverboten nicht direkt betroffen. Besonders die Onlinesupermärkte haben zugelegt. Das nationale Angebot hat durch die häufig speziell tschechische Produkte hervorhebende Werbung und eine größere Solidarität in der Krise profitiert. Auch die Ausfuhren nahmen nominal zu. Die Nahrungsmittelproduktion hielt sich dadurch im Zeitraum Januar bis Oktober praktisch auf Vorjahresniveau, die Umsätze darüber. Es gibt starke Bestrebungen, den Selbstversorgungsgrad auszubauen, was gefördert wird und Investitionen nach sich ziehen dürfte. Im parlamentarischen Entscheidungsprozess steht ein Mindestanteil für nationale Lebensmittel im Verkaufsangebot der Einzelhandelsketten.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2020) Chemieindustrie

    Als Zulieferer folgt die Chemiebranche der Entwicklung in der Industrie. Nicht geschadet hat die Pandemie dem Geschäft der Arzneimittelhersteller.

    Schon die Industrieschwäche 2019 hatte den Herstellern chemischer Erzeugnisse leicht rückläufige Kennziffern gebracht. Von Januar bis Oktober 2020 fiel ihre Produktion dann preis- und kalenderbereinigt um 7,7 Prozent. Umsätze und Aufträge lagen um jeweils circa 14 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Genau gegenläufig war der Trend bei den Arzneimittelproduzenten, deren Indikatoren sich durchweg positiv entwickelten. BorsodChem MCHZ plant in Ostrava eine Fabrik für Spezialamine. Central Glass Czech will die Produktion von Batterie-Elektrolyt erhöhen. Guangzhou Tinci Materials Technology plant eine solche Produktion in Karviná. Dekarbonisierung ist ein zentrales Thema. Spolana hat sein Heizwerk von Kohle auf Dampfkessel umgestellt. Unipetrol will in Litvínov ein neues Gasturbinen-Heizkraftwerk bauen.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2020) Energiewirtschaft

    Dekarbonisierung im Visier: Ein Modernisierungsfonds wird in der kommenden Dekade zur wichtigen Finanzierungsquelle für die Transformation des Energiesektors.

    Tschechiens Strom-, Gas- und Wärmesektor hat 2020 weniger produziert, aber mehr umgesetzt als im Jahr zuvor. Die Regierung setzt auf den Ausbau der Atomkraft, hat die Ausschreibung des neuen Reaktorblocks Dukovany aber auf 2021 verschoben. Der Anteil erneuerbarer Quellen am Endenergieverbrauch soll von aktuell 15 auf 22 Prozent im Jahr 2030 steigen. Energiekonzern ?EZ plant bereits neue Solarinvestitionen. Durch die verschärften Emissionsvorgaben geht bei den Wärmekraftwerken der Trend weg von der Kohle, hin zu Gas, Biomasse oder Abfällen (Investitionspläne etwa bei ?EZ, Sokolovská uhelná, Veolia Energy). Emissionssenkende Projekte soll ab 2021 der Modernisierungsfonds fördern. Die Vorregistrierung startete Ende November 2020.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2020) Bauwirtschaft

    Nach drei Wachstumsjahren hat Corona Tschechiens Bauproduktion zurückgeworfen. In Arbeit ist eine neue Baugesetzgebung, die die Prozesse straffen und beschleunigen soll.

    Die Produktion des Tiefbaus hat erst im 3. Quartal 2020 ihren Wachstumstrend verloren und lag bis Oktober lediglich um 1,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Wohnungsbau war sie von Anfang an auf Talfahrt und ging um 9,2 Prozent zurück. Laut CEEC Research rechnen die Firmen damit, dass der Markt um 2 Prozent und 2021 um 1,8 Prozent nachgeben wird. Optimistisch stimmt, dass dies vor dem Hintergrund einer Auslastung von 92 Prozent geschieht und einer anhaltend positiven Entwicklung der Auftragswerte. Die Schöpfung von Mitteln der Europäischen Union, Aufbaugelder und mehr staatliches Budget für Infrastrukturen (Straßen, Brücken, Schiene, Wasser, Sport) sollen die Baukonjunktur 2021 unterstützen. Zugleich lässt das Interesse an Wohnungen nicht nach und schiebt private Projekte an.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2020) Maschinenbau

    Der Coronaschock, der 2020 die Investitionsstimmung ruinierte, hat Tschechiens Maschinenbau schwer getroffen. 

    Dass die Internationale Maschinenbaumesse in Brno 2020 erstmals live ausgefallen ist, war nur ein Schlag von vielen. Tschechiens Maschinenbau hatte schon 2019 ein schwaches Jahr erlebt. In Folge von Corona brach neben der Auslands- auch die Binnennachfrage weg. Seine Auslastung sank im 3. Quartal 2020 auf 68 Prozent, was sich auch im 4. Quartal nicht besserte. Zwar nahmen nach dem Produktionstiefstand im 2. Quartal die Rückgänge gegenüber dem Vorjahr ab, aber bis Oktober überstieg kein Wert eines Monats den des Vorjahresmonats. Insgesamt ging die Produktion von Januar bis Oktober um 13,8 Prozent zurück. Besonders der Werkzeugmaschinenbau war betroffen. Die weniger zyklisch orientierten Energie- und Klimatechnikhersteller werden vom Auftragsbestand gestützt.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2020) Metallindustrie

    Tschechiens Stahlschmieden hoffen 2021 auf besseres Geschäft und investieren in klimafreundlichere Produktion und Innovationen.

    Weltweite Überkapazitäten und billige Stahlimporte aus Drittländern haben die Branche schon 2019 belastet und die Stahlproduktion in Tschechien um 8 Prozent zurückgehen lassen. In den ersten zehn Monaten 2020 setzte sich dieser Trend fort mit einem Rückgang um 10 Prozent. Durch den Nachfrageeinbruch in der Europäischen Union infolge der Pandemie hatte die Branche zunächst ihre Produktion gedrosselt. Doch schwächen die Rückgänge im Vorjahresvergleich seit Juni ab. In der Metallerzeugung lag die Produktion im Oktober bereits um 4 Prozent über dem Niveau des Vorjahreswerts. Im September und Oktober zogen auch die Aufträge an. Liberty Steel Group setzt auf Klimaneutralität und hat eine hybride Stahlherstellung bei Liberty Ostrava ausgeschrieben. Auch andere Stahlschmieden investieren, um ihre Emissionen zu senken.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2020) IKT

    Die IKT-Dienstleister profitieren vom Digitalisierungsschub im Zuge der Coronakrise. Einer im Herbst beendeten Frequenzauktion für 5G werden 2021 neue Investitionen folgen.   

    Tschechiens Informationstechnik- und Telekommunikationsbranche hat in der Coronakrise die hohe Nachfrage nach Homeoffice-Infrastrukturen, Videokonferenzen, Internetshops und Corona-Apps sichergestellt. Ihre Bruttowertschöpfung ist in den ersten drei Quartalen 2020 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Umsatzzuwächse verzeichneten Telekommunikationsanbieter und Datenverarbeiter (Webportale, Hosting). Für die stärker belasteten Netze kommt die 5G-Ära wie gerufen. Mittlerweile bieten die drei etablierten Mobilfunkanbieter O2, T-Mobile und Vodafone 5G-Dienste in einigen Städten regulär an. Bei der 5G-Auktion kamen neben ihnen auch Nordic Telekom mit CentroNet zum Zuge. Ob das mehr Preisdruck bedeutet, bleibt abzuwarten.

  • SWOT-Analyse - Tschechische Republik 2020

    Die Tschechische Republik liegt von ihrer Wirtschaftsleistung her im Mittelfeld der Europäischen Union (EU). Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 2019 umgerechnet 224 Milliarden Euro folgt sie auf Finnland und liegt vor Rumänien und Portugal. Der Aufholprozess gegenüber Westeuropa setzt sich fort, wenn auch durch die Coronarezession gebremst. Geht es nach der Prognose der Europäischen Kommission wird Tschechien 2021 erstmals unter den Wachstumsdurchschnitt der EU fallen, sollte aber 2022 wieder darüber liegen.

  • Wirtschaftsdaten kompakt 11 2020

    Die Reihe "Wirtschaftsdaten kompakt" wird zweimal jährlich im Mai und November aktualisiert. Folgende Indikatoren sind unter anderem enthalten: Einwohner, Bevölkerungsdichte, Währung, Wechselkurs, Bruttoinlandsprodukt, BIP je Einwohner, BIP-Wachstum, Inflationsrate, Durchschnittslohn, Arbeitslosigkeit, Haushaltssaldo, Außenhandel, wichtigste Ein- und Ausfuhrgüter, wichtigste Handelspartner, ausländische Direktinvestitionen, Länderbonität, Devisenreserven, Außenhandel mit der EU und Deutschland, wichtigste deutsche Ein- und Ausfuhrgüter.

  • Branche kompakt: Tschechiens Autoindustrie arbeitet an zukunftsfähigen Mobilitätslösungen

    Die tschechische Kraftfahrzeugindustrie wandelt sich. Noch haben alle am Standort produzierten Pkw einen Verbrennungsmotor. Doch der Umbruch ist im Gang.

    Mit 1,47 Millionen Kraftfahrzeugen haben die Hersteller am Standort Tschechien 2018 erneut einen Höchstwert erreicht. Angesichts der Ungewissheiten weltweit wäre es eine gute Nachricht, wenn sie dieses Niveau 2019 halten könnten. Die Spannungen im Welthandel und die negative Entwicklung auf dem chinesischen und dem europäischen Markt machen besonders den Pkw-Herstellern zu schaffen. Sie produzierten von Januar bis Juni 2019 um 1,5 Prozent weniger Autos.

  • Wirtschaftsstruktur - Tschechische Republik 2019

    Auf den Sprung Tschechiens in die Marktwirtschaft vor dreißig Jahren folgte ein Strukturwandel. Der Anteil der Landwirtschaft an der Bruttowertschöpfung hat sich halbiert. Kaum noch eine Rolle spielt die Kohleförderung. Das Gewicht der Eisen- und Stahlproduktion sank auf 0,8 Prozent. Heute ist es die Fahrzeugindustrie, die den Ton angibt. Ihr Anteil hat sich auf 5,7 Prozent der Bruttowertschöpfung mehr als verdreifacht.

  • Wirtschaftsstruktur - Tschechische Republik

    Tschechien ist ein modernes Industrieland mit Fokus auf der Automobilbranche. Die Wirtschaftskraft ist regional gleichmäßig verteilt. Zukunftsbranchen sind IT, Logistik und Tourismus.

  • Ausgewählte Investitionsbedingungen

    Tschechien ist in Mittel- und Osteuropa wirtschaftlich das attraktivste Land, so die jüngste Konjunkturumfrage der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer. Mehr als 90 Prozent der deutschen Unternehmen, die bereits in Tschechien aktiv sind, würden das Land wieder als Investitionsstandort auswählen. Als vorteilhaft sehen sie neben der EU-Mitgliedschaft, die Qualität und Verfügbarkeit lokaler Zulieferer sowie die Produktivität und Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer. Kritisch gesehen werden jedoch die mangelnde Transparenz bei öffentlichen Aufträgen, die Korruption und die Arbeit der Steuerbehörden. Um strukturschwache Regionen beim Aufschwung zu unterstützen, erhalten die drei Bezirke Mährisch-Schlesien, Usti nad Labem und Karlovy Vary bis zum Jahr 2030 staatliche Zuschüsse in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Das Geld soll in die Altlastensanierung, in Ausbildungsprogramme, Forschungsaktivitäten und Firmengründungen fließen. Um mehr Auslandsinvestoren anzulocken, sollen zusätzliche Gewerbegebiete erschlossen werden. Dank sprudelnder Steuereinnahmen steht der öffentlichen Hand mehr Geld für Investitionen in Infrastruktur, Gebäude und Energieeffizienz zur Verfügung.

    Einen Kurzüberblick über ausgewählte Aspekte der Investitionsbedingungen in der Tschechischen Republik, insbesondere für mittelständische Unternehmen, bietet dieses Länderinfo.

  • SWOT-Analyse - Tschechische Republik

    Tschechien gehört zu den wichtigsten Märkten in Mitteleuropa. Die Industrietradition, gut ausgebildete Fachkräfte und starke Zulieferer machen das Land attraktiv. Prag (GTAI)

    "Zur Anmeldung" können Sie sich an der Homepage des GTAI kostenlos registrieren.

     

  • Exportbericht Tschechien

    Die Industrie basiert insbesondere auf der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen (z.B. Holz, Kohle, Koks, Briketts, mineralische Rohstoffe), auf dem Maschinenbau sowie der chemischen und metallurgischen Produktion. Auch die Nahrungsmittel-, Schuh, Textil-, Bekleidungs-, Keramik- und Glasindustrie nehmen eine wichtige Position ein. Im Verlaufe der wirtschaftlichen Transformation im vergangenen Jahrzent kam es allerdings zu einer Abschwächung einiger traditioneller Industriezweige und zur Entwicklung einer Reihe neuer Bereiche. Eine schrittweise Reduktion erlebten vor allem die Förderung von Rohstoffen, die Eisen- und Stahlindustrie sowie auch die Schuh-, Textil-, Bekleidungs- und Glasindustrie. Zu den wettbewerbsfähigen und exportstarken Industriebranchen gehört jetzt - vor allem dank der massiven Auslandsinvestitionen - die Fahrzeugproduktion (insbesondere Pkw), die Fahrzeugteileproduktion, die Maschinenproduktion sowie die Kunstoff- und Elektroindustrie.

    (Außenwirtschaftsportal Bayern)

  • Branche kompakt: Tschechiens Fahrzeugindustrie steht vor großen Herausforderungen

    Die tschechische Automobilindustrie scheint ihren vorläufigen Zenit erreicht zu haben. Marktbeobachter gehen davon aus, dass der Produktionsrekord von 2017 mit 1,4 Millionen Pkw vorerst nicht wesentlich übertroffen werden kann.

    Für stärkere Impulse sind mehr Investitionen in den Ausbau der Kapazitäten notwendig sowie die Erschließung neuer Absatzmärkte. Nach Einschätzung von Experten reagiert die Branche zu langsam auf die einschneidenden Veränderungen, die der Individualverkehr durchläuft. Der massive Fokus auf Technologien für Verbrennungsmotoren und die geringe Marktdurchdringung von Elektrofahrzeugen auf dem einheimischen Markt könnte die Wettbewerbsfähigkeit der tschechischen Kfz-Industrie mittelfristig beeinflussen.

  • Branche kompakt: Hochbau in Tschechien auf steilem Wachstumskurs

    In Tschechien boomt der Bau von Wohnungen, Büros und Industriehallen. Die Branche profitiert von der guten Konjunkturlage. Allerdings stoßen viele Baubetriebe an Kapazitätsgrenzen.

    Tschechiens Bauwirtschaft erlebt einen kräftigen Aufschwung, der vor allem vom Hochbau getragen wird. Von Januar bis Juli 2018 ist der Wert der Bauleistungen gegenüber der Vorjahresperiode um rund zwölf Prozent gestiegen. Ein so starkes Wachstum verzeichnete die Branche seit zehn Jahren nicht mehr. Die von CEEC Research befragten Manager sind mit ihren Prognosen dennoch vorsichtig. Sie rechnen für das Gesamtjahr 2018 mit einem Zuwachs der Bauleistungen von fünf Prozent und für 2019 von vier Prozent.

  • Tschechische Republik-Ausgewählte Investitionsbedingungen

    Die Wirtschaftslage in der Tschechischen Republik ist die beste seit anderthalb Jahrzehnten. 93 Prozent der ausländischen Unternehmen würden wieder in dem Land investieren. Und das tschechische Oberhaupt, Präsident Milos Zeman, hat kürzlich in Berlin deutsche Unternehmen zu weiteren Investitionen ermutigt.

    Der Anteil Deutschlands an dem kumulierten Bestand ausländischer Direktinvestitionen lag 2016 bei gut 14 Prozent, was den zweiten Platz bedeutet. Darüber hinaus ist Deutschland für die Tschechische Republik der wichtigste Handelspartner. Aufgrund der ähnlichen Industriestruktur beider Länder bieten sich noch viele Geschäftschancen. Diese bestehen vor allem in Bereichen wie Umwelt-, Elektro- und Automatisierungstechnik.

    Die Vorzüge Tschechiens liegen neben der EU-Mitgliedschaft in der Qualität und Verfügbarkeit lokaler Zulieferer sowie dem zunehmenden Konsum. Mehr über das Land lesen Sie im aktualisierten Länderinfo Tschechien.

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  • Konjunkturumfrage 2019: Tschechien nicht länger der attraktivste Standort in MOE

    Tschechien muss nach drei Jahren als Spitzenreiter von 15 MOE-Ländern das Zepter an Estland abgeben und liegt nun in der Beurteilung der Investoren knapp dahinter auf Platz 2. Polen folgt an dritter Stelle. Das ergab die aktuelle Konjunkturumfrage der DTIHK. Vor allem der Fachkräftemangel und das praxisferne Berufsausbildungssystem verringern laut Investoren die Attraktivität der Tschechischen Republik. Sie beklagen zunehmend auch steigende Arbeitskosten, mangelnde Transparenz in der öffentlichen Auftragsvergabe sowie Korruption. Obwohl die aktuelle Wirtschaftslage noch als sehr gut bewertet wird, erwarten die Unternehmen eine deutliche Eintrübung der Wirtschafts-und Geschäftsaussichten für 2019.

  • Tschechiens Industrie braucht neue Aufträge

    Coronabedingt haben die Umsätze der meisten tschechischen Wirtschaftszweige im April einen Rekordabsturz erlebt. Zwar hat sich die Stimmung der Industrie im Mai ein wenig aus dem Keller erhoben. Doch kann der Aufstieg aus dem Tal nur klappen, wenn sich die Märkte bei zentralen Handelspartnern erholen. Die aktuelle Schwäche der Krone begünstigt die Exporte, verteuert aber die Importe. 

  • Wirtschaftsdaten kompakt 06 2020

    Die Reihe "Wirtschaftsdaten kompakt" wird zweimal jährlich im Mai und November aktualisiert. Folgende Indikatoren sind unter anderem enthalten: Einwohner, Bevölkerungsdichte, Währung, Wechselkurs, Bruttoinlandsprodukt, BIP je Einwohner, BIP-Wachstum, Inflationsrate, Durchschnittslohn, Arbeitslosigkeit, Haushaltssaldo, Außenhandel, wichtigste Ein- und Ausfuhrgüter, wichtigste Handelspartner, ausländische Direktinvestitionen, Länderbonität, Devisenreserven, Außenhandel mit der EU und Deutschland, wichtigste deutsche Ein- und Ausfuhrgüter.

  • Exportbericht Tschechische Republik

    Der Exportbericht von der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und vom Außenwirtschaftsportal Bayern (AUWI) enthält umfangreiche Informationen zu

    • Außenhandel
    • Geschäftsabwicklung
    • Markterschließung
    • Zoll
    • Recht
    • Geschäftsreisen
  • Ein starker Partner im Herzen Mitteleuropas – die Tschechische Republik

    Als Nachbarland mit zentraler Lage in Mittelosteuropa und EU-Mitglied ist die Tschechische Republik einer der attraktivsten Investitionsstandorte für deutsche Unternehmen. Die Auslandsspezialisten der Deutschen Leasing und des S-CountryDesks der Sparkassen-Finanzgruppe begleiten deutsche Mittelständler bei ihren Auslandsinvestitionen – mit Ansprechpartnern in Deutschland und im Zielland. 

    Für Deutschland ist die Tschechische Republik nach Polen der zweitwichtigste Handelspartner in Mittelosteuropa. Dreißig Jahre nach der „Samtenen Revolution“ weist das Land sehr gute Wachstumsraten auf: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs 2018 um 4,3 Prozent, die Arbeitslosigkeit war mit 2,4 Prozent so niedrig wie in keinem anderen EU-Land. Laut German Trade and Invest zeigen die Prognosen vom Mai 2019 durch die globale Konjunkturabkühlung und den Arbeitskräftemangel jedoch nach unten. „Die Wachstumschancen sind zurzeit eher zurückhaltend, gerade auch wegen des überhitzten Arbeitsmarktes und den für Osteuropa vergleichsweise hohen Lohnkosten“, erklärt Lothar Ficker, German Desk Manager der Deutschen Leasing am Standort in Prag.

  • Branche kompakt: Tschechische Chemiebranche erhöht die Kapazitäten

    Als Hochindustrieland ist die Tschechische Republik ein wichtiger Absatzmarkt für Chemieprodukte. Das jährliche Marktvolumen auf Basis des Produktionswerts der Exporte und Importe erreichte Berechnungen von Germany Trade & Invest zufolge circa 11 Milliarden Euro im Jahr 2018. Die tschechische Chemiebranche bezieht gut 90 Prozent ihrer Erlöse aus dem Export, was ein Faktor dafür ist, dass die Binnennachfrage nach chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen sehr stark durch Importe abgedeckt wird. Deutschland ist wichtigstes Lieferland. Die Konjunktur läuft, wenn auch abgeschwächt, weiterhin solide. Tschechiens Wirtschaftsleistung nahm 2019 im sechsten Jahr in Folge zu. Geht es nach der Novemberprognose der Regierung, beträgt der Zuwachs real 2,5 Prozent. Im Jahr 2020 soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) real um 2 Prozent wachsen.

  • Wirtschaftsausblick - Tschechische Republik (2019)

    Tschechiens Volkswirtschaft ist 2019 im sechsten Jahr in Folge gewachsen. Die verschlechterten externen Bedingungen rundum und besonders die Konjunkturschwäche in Deutschland wirkten sich in den ersten drei Quartalen nicht so dramatisch auf die Gesamtwirtschaft aus wie befürchtet. Doch nimmt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des hochgradig exportorientierten Landes dadurch langsamer zu.

  • Branchencheck - Tschechische Republik (2019)

    Trotz sinkender Zuversicht erhöhten alle Wirtschaftsbereiche in den ersten drei Quartalen 2019 ihre Wertschöpfung. Die Industrie war zu 84 Prozent ausgelastet, die Auftragslage aber volatil.

  • SWOT-Analyse - Tschechische Republik 2019

    Die Tschechische Republik liegt von ihrer Wirtschaftsleistung her im Mittelfeld der Europäischen Union (EU). Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von umgerechnet 210 Milliarden Euro folgt sie auf Dänemark und Finnland und hat westeuropäische Länder wie Portugal oder Griechenland überholt. Der Aufholprozess gegenüber Westeuropa setzt sich fort. Auch für die kommenden Jahre erwartet die Europäische Kommission eine Entwicklung über dem Durchschnitt der Gemeinschaft.

  • Länderinformationen der AUWI Bayern
  • Weitere Informationen zu Wirtschaftsklima, Geschäftspraxis, Branchen, Recht, Zoll u.a. finden Sie bei GTAI - Germany Trade & Invest

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