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Baby- und Kinderprodukte sowie Mothercare in China gefragt

Land: China


(BMWi) - Hongkong ist unumstritten eines der bedeutendsten Logistik- und Handelsdrehkreuze Asiens. Durch seine einzigartige Lage, eingebettet in eine der produktivsten Wirtschaftsregionen des Kontinents, die Greater Bay Area, dient Hongkong tausenden Firmen als Brückenkopf nach China und damit als Einstiegspunkt in den mittlerweile lukrativsten Absatzmarkt der Welt. Dies gilt auch vermehrt für Unternehmen im Bereich der Baby-, Kleinkind- und Mutterschaftsprodukte, die in China einen der Zukunftsmärkte schlechthin vorfinden.

 

Nach neuesten Schätzungen liegt das Marktvolumen in diesem Sektor bei rund 384 Milliarden Euro – Tendenz weiter steigend. Dies hängt nicht zuletzt mit dem Ende der strikten Ein-Kind-Politik in China im Januar 2016 zusammen, ebenso wie mit den Bemühungen der Regierung, neue Anreize zu schaffen, um die Geburtenrate nachhaltig anzukurbeln und dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Junge Eltern in China sind vor allem von den hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards ausländischer Produkte überzeugt – und zunehmend bereit, sich diese einiges kosten zu lassen. Für kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland bieten Hongkong und China in den kommenden Jahren ein enormes Umsatzpotential.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert die GIC Hongkong in Zusammenarbeit mit GIC Guangzhou sowie GIC Greater China GmbH eine digitale Geschäftsanbahnung zu Baby-, und Kinderprodukten und Mothercare in China. Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung vor Ort nicht zu. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittelständische deutsche Unternehmen (KMU).

Ziel der Geschäftsanbahnung ist es, deutsche Unternehmen durch den gezielten Auf- bzw. Ausbau von Geschäftskontakten bei der Erschließung des Absatzmarktes China zu unterstützen. Im Vorfeld erhalten die Teilnehmerfirmen spezifische Kompaktinformationen zur Branchen- und Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Einfuhrbestimmungen. In Hongkong und Guangzhou werden sie ihre Produkte einem ausgewählten Fachpublikum virtuell präsentieren. Individuell vereinbarte Geschäftstermine schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen Chancen für zukünftige Auftragsakquisitionen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem digitalen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto). Die Berücksichtigung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben Vorrang vor Großunternehmen.

Anmeldeschluss ist der 4. Juni 2021.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

 

Quelle: gtai, Berlin