Iran plant Verkehrs- und Bahntechnik auszubauen

Land: Iran


Das iranische Bahnnetz hat eine Länge von über 13.000 km, von denen nur etwa 200 Kilometer elektrifiziert und lediglich 450 km zweigleisig sind. 70 % des iranischen Rollmaterials ist älter als 25 Jahre, knapp 15 % sogar älter als 45 Jahre.
Die Islamic Republic of Iran Railway Company (RAI) plant nun im Auftrag der Regierung die Pläne der „Vision 2025“ umzusetzen. Dabei sollen 25 bis 30 Mrd. USD in die Erweiterung des Schienennetzes und dessen Elektrifizierung sowie die Ausweitung der Transport-Kapazitäten für Passagiere und Güter investiert werden.

Auch in die Nahverkehrssysteme des Iran wird investiert. In den Ballungsräumen werden bestehende Metronetze erweitert (Teheran, Mashad, Isfahan, Shiraz und Täbris). In weiteren Städten sind Metro-Netze in der Planung oder bereits im Bau. Bis 2025 sollen mindestens 4.000 Metro-Waggons durch Irans Kommunen beschafft werden.

Die angestrebte Modernisierung des iranischen Schienenverkehrs bietet deutschen Unternehmen der Branche, die traditionell für ihre exzellenten Leistungen bekannt sind, erhebliche Chancen. Daher organisiert COMMIT im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 11.-16. November 2017 eine Geschäftsanbahnungsreise zum Thema Verkehrs- und Bahntechnik in den Iran (Details siehe auch in der Rubrik "Termine").

Quelle: IXPOS