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Kampf der Korruption in Mexiko - Prinzip Hoffnung auch unter neuer Regierung

Land: Mexiko


Gesetze von 2016 sollen aber endlich wirken / Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - Mexikos neue Regierung will den Kampf gegen die Korruption verstärken. Die Pläne greifen kürzer als zunächst gedacht, könnten aber doch Konsequenzen für deutsche Firmen haben.

Der 1. Juli 2018 war ein Tag des Triumphes für Andrés Manuel López Obrador. Mit einer überwältigenden Mehrheit von 53 Prozent wählten ihn die Mexikaner zum neuen Staatspräsidenten. Zu verdanken hat er diesen Erfolg zu einem guten Teil dem zentralen Versprechen seiner Kampagne: endlich die Korruption einzudämmen. Laut dem Meinungsforscher Parametria gaben im Vorfeld der Wahl 29 Prozent der Befragten an, dass die Korruption sie am stärksten beschäftige. Damit war das Thema erstmals bedeutsamer als die Sicherheitssituation und die wirtschaftliche Lage.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest