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Mexikos Regierung schnürt Investitionspaket

Land: Mexiko


Zusätzliche Ausgaben für Infrastruktur sollen schwächelnde Konjunktur anheizen / Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - Mexiko entkommt nur knapp einer Rezession. Grund genug für die neue Regierung, die Bauwirtschaft durch zusätzliche Ausgaben anzukurbeln.

Die mexikanische Wirtschaft ist nur knapp einer Rezession entgangen: Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den ersten drei Monaten des Jahres um 0,2 Prozent gesunken war, stand im 2. Quartal 2019 laut dem Statistikamt Inegi (Instituto Nacional de Estadística y Geografía) ein minimales Plus von 0,1 Prozent. Angesichts der insgesamt jedoch schwachen Entwicklung kündigte Finanzminister Arturo Herrera Ende Juli ein Konjunkturpaket von umgerechnet rund 25 Milliarden US-Dollar (US$) an, wovon rund 3,6 Milliarden US$ in die Infrastruktur fließen sollen.

Die Mittel werden über das Kommunikations- und Transportministerium SCT (Secretaría de Comunicaciones y Transportes) sowie den Infrastrukturfonds Fonadin ausgeschüttet. Letzterer untersteht der Förderbank Banobras. Teilweise handelt es sich um zusätzliche Investitionen, zum anderen Teil um vorgezogene Ausgaben, die ursprünglich für 2020 und die Folgejahre vorgesehen waren. Ein Großteil der Mittel fließt in den Straßenbau, aber auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sowie die Müll- und Wasserentsorgung werden bedacht.

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Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest