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Neue Fördermöglichkeiten für Unternehmen in Griechenland

Land: Griechenland


Ein Anfang 2017 in Kraft getretenes Investitionsgesetz soll eine gezielte Förderung der Wettbewerbsfähigkeit und der internationalen Orientierung griechischer Unternehmen schaffen.

Welche Unternehmen und welche Maßnahmen staatlich subventioniert werden, wird durch 8 unterschiedliche Förderkategorien festgelegt. Diese beinhalten z.B. die Anschaffung neuer oder gebrauchter Maschinen, die Unterstützung von Clustern oder innovativen KMUs. Insbesondere werden energieeffizienzsteigernde Maßnahmen oder die Nutzung von erneuerbaren Energien für den Eigenbedarf gefördert. Förderungsfähig sind darüber hinaus Ausgaben, die dem Wissenstransfer oder der Qualitätssicherung eines Unternehmens dienen.

Vor allem liegt der Fokus des Investitionsgesetzes im Bereich der Steuervergünstigungen.

Durch dieses Förderinstrument sollen z.B. Unternehmen bevorteilt werden, die durch hohe Investitionen neue Arbeitsplätze schaffen, Diese sollen von einer prozentualen Befreiung der Körperschaftssteuer profitieren. Einige Förderkategorien sehen sogar eine Bezuschussung der Lohnkosten für neugeschaffene Arbeitsplätze vor.

Durch neue Gründungen von Risikokapital- und Beteiligungsgesellschaften soll der Zugang zu Finanzmitteln für Unternehmen verbessert werden, um zukünftige Vorhaben durch Beteiligungen und Kredite mitzufinanzieren.

Eine Absicherung durch eine Hermesdeckung des Bundes für Exportwaren nach Griechenland mit kurzfristigen Zahlungszielen ist weiterhin möglich.

Diese Maßnahme hat vorerst Gültigkeit bis zum 30. Juni 2017. Sie gilt für Ausfuhren mit einem Warenwert von bis zu 500.000,- EURO und einem Zahlungsziel von weniger als zwei Jahren.

Bei Sammeldeckungen ist eine maximale Absicherung i. H. v. 2,5 Millionen EURO möglich.

Quelle: NRWBank Europa Aktuell