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Neuverhandlung von Nafta kann Konsequenzen für deutsche Unternehmen haben

Land: Mexiko


Annährung in zweiter Verhandlungsrunde, aber wichtige Themen noch offen / Mexiko verhandelt gleichzeitig mit der EU über besseren Marktzugang / Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - Die Vertreter Kanadas, Mexikos und der USA ziehen eine positive Zwischenbilanz der zweiten Runde der Nafta-Verhandlungen. Einen Durchbruch gibt es bislang jedoch noch nicht. Einige umstrittene Punkte wie die Vorgaben zur Mindestwertschöpfung sind potenziell auch für deutsche Unternehmen von Bedeutung, die in Mexiko ansässig sind oder dorthin exportieren. Mexiko will seine Exporte in jedem Fall diversifizieren und verhandelt dazu unter anderem mit der EU einen neuen Freihandelsvertrag.

Die Wogen in den Nafta-Verhandlungen scheinen sich zu glätten. Nach dem holprigen Start der Gespräche in Washington Mitte August verlief die zweite Verhandlungsrunde in Mexiko-Stadt Anfang September konstruktiver. Der mexikanische Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo sprach von "wichtigen Fortschritten bei mehreren Themen", die in Mexiko-Stadt erzielt worden seien. Andere Bereiche wie Streitschlichtung, Mindestwertschöpfung sowie Arbeits- und Umweltstandards sind jedoch nach wie vor stark umstritten. Sie sollen später verhandelt werden, wenn weniger strittige Themen bereits verabschiedet sind.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest