direkte Bereichesauswahl

Rohstoffvorkommen in Serbien

Land: Serbien


Der Bergbau in Serbien boomt.

Aus der Mine Bosilegrad in Südostserbien sollen ab dem Jahr 2018 Zink, Blei und Kupfer in die Welt geliefert werden. Jährlich werden dann rund 240.000 Tonnen Erz ans Tageslicht befördert. Insgesamt sollen hier zwei Millionen Tonnen verwertbare Gesteinsschichten lagern.

 

Auch im sogenannten Timok-Magma-Komplex im Umkreis der Kleinstadt Bor gibt es viele erfolgversprechende Fundorte. In der Lagerstätte Cukaru Peki soll mit 2,9 Prozent außergewöhnlich viel Kupfer enthalten sein. Daneben weisen die dort gelagerten Erze deutliche Spuren von Gold auf. Geplant ist, mit dem Abbau in 2021 zu beginnen. Man rechnet hier mit der Gewinnung von etwa einer Million Tonnen Kupfer und knapp zwei Millionen Unzen Gold.

 

Landesweit sind etwa drei Dutzend Firmen damit beschäftigt, Erzlagerstätten zu erkunden. 120 Gebiete in Serbien sind bereits für die Suche nach Bodenschätzen registriert, für 90 weitere laufen Anträge.

Von dem Boom profitiert neben den zumeist ausländischen Unternehmen auch der serbische Staat, der zwischen 2014 und 2016 rund 100 Millionen Euro mit den Lizenzen verdient hat.

Quelle: www.gtai.de