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Russland setzt auf Protektionismus und Importsubstitution

Land: Russland


Moskau (GTAI) - Russland verfolgt eine ambivalente Handelspolitik. Einerseits verschärft das Land die Politik der Importsubstitution. Andererseits sollen neue Freihandelsabkommen geschlossen werden.

Dieses auf den ersten Blick widersprüchliche Verhalten erklärt sich aus der jüngsten Geschichte des Landes. Seit Beginn des politischen Zerwürfnisses mit dem Westen wegen der 2014 begonnenen Ukraine-Krise verstärkt Russland seine protektionistischen Maßnahmen. Gemeinsam mit den Einfuhrverboten für Lebensmittel bilden sie die Antwort auf die Sanktionen der Europäischen Union (EU) und der USA. Die offizielle Politik der Regierung zielt seither darauf ab, den Ersatz von Einfuhren durch heimische Produkte (Importsubstitution) und den Ausbau lokaler Produktionen (Lokalisierung) voranzutreiben.

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Quelle: GTAI