Mit einem Konsolidierungspaket, das Unternehmen und Verbrauchern einiges abverlangt, geht die Slowakei in das Jahr 2025. Mehrwertsteuer und Körperschaftsteuer steigen kräftig, auf Banküberweisungen von Firmen fällt eine neue Transaktionssteuer an, Raffinerien und Mobilfunkbetreiber müssen Sonderabgaben zahlen.
Mit dem Paket will die Regierung das Haushaltsdefizit senken, doch zugleich bremst sie das Wachstum der heimischen Volkswirtschaft um einen halben Prozentpunkt aus. Zwar kann der Finanzminister mit 2,7 Milliarden Euro zusätzlichen Einnahmen rechnen. Doch Fachleute kritisieren, dass für die Haushaltskonsolidierung vor allem die Steuern steigen, die Ausgaben jedoch kaum sinken.


