9. Deutsch-Afrikanisches Wirtschaftsforum, NRW 2026
Ein besonderes Highlight bot der Vortrag des nigerianischen Stahlministers, der für Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Nigeria geworben hat.
Was neben viel Fachinformation besonders im Gedächtnis bleibt:
- Afrika ist als Importmarkt, Exportmarkt, Markt für nachhaltiges Sourcing aber auch als Standort für digitale Dienstleistungen oder Fertigung hoch interessant.
- Und oft übersehen: Afrika ist kein Land, sondern 54 Länder mit ganz unterschiedlichen Chancen.
- Für den deutschen, außenwirtschaftlich sehr aktiven, Mittelstand ist es hohe Zeit vor Ort tätig zu werden, denn Konkurrenz besteht bereits aus China, Russland, den arabischen Staaten, aber auch die Türkei.
- Aber: Unternehmen treffen auf sehr gut ausgebildete und junge Einwohner und können guten Ruf deutscher Produkte nutzen.
- nachhaltiger Appell der schon tätigen Unternehmer ist es, mit einem konkreten Projekt vor Ort zu beginnen und nicht vorher alles durchgehend bis ins Letzte planen; dabei kommt es vor allem auf Kennenlernen und Aufbau Vertrauensbasis vor Ort an: Weniger Strategie und mehr Mut, denn die Menschen vor Ort wollen loslegen und werden aufgrund der Konkurrenz aus anderen Ländern nicht auf uns warten können.
Noch ein Schmankerl: Auf die Frage nach der größten Herausforderung bei der Geschäftsaufnahme antwortete ein deutscher Unternehmer auf dem Podium : Die Kontoeröffnung bei einer deutschen Bank aufgrund sehr, sehr zahlreicher Dokumente. Es gibt also keine reinen afrikanischen Herausforderungen.
Um es mit einem typisch afrikanischen Sprichwort zusammenzufassen : „Der beste Zeitpunkt einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Der zweitbeste ist heute“.
Gerne stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen in den Sparkassen und Landesbanken mit den Netzwerken des Country Desk in den verschiedenen afrikanischen Ländern zur Verfügung.“







