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Japan

45 Vertreter der japanischen Windenergiewirtschaft bereisen Nordseeküste


Die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan organisiert die Informationsreise Windenergie Onshore und Offshore Japan. Ein Projekt der Exportinitiative Erneuerbare Energien, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).  

Nach dem Unfall in Fukushima wendet sich die Stimmung zur Nuklearenergie in Japan. Die Regierung hat beschlossen, den Ausbau der Atomenergie nicht wie geplant fortzuführen. Dies bedeutet zwar noch keinen Ausstieg aus der Nuklearkraft, doch wird den erneuerbaren Energieträgern in den kommenden Jahren wohl mehr Bedeutung zukommen. Insbesondere Wind soll neben der in Japan bereits boomenden Photovoltaik in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Vor diesem Hintergrund reisen 45 Vertreter der japanischen Windenergiewirtschaft vom 12. Bis 16.12.2011 nach Norddeutschland, um sich über die hiesige Nutzung der Windenergie zu informieren und mit Experten der deutschen Windbranche auszutauschen. Es handelt es sich um eine der größten japanischen  Unternehmensdelegationen der letzten Jahre. Zur Gruppe gehören u.a. Vertreter von Industrieunternehmen, Energieversorgern und Forschungsinstitutionen. Die Delegation repräsentiert damit einen Querschnitt der japanischen Windenergiewirtschaft.

Das einwöchige Programm führt an der Nordseeküste entlang von Husum nach Cuxhaven, Stade, Bremerhaven, Bremen, Emden, Aurich und schließlich nach Hamburg. Neben Besichtigungen von Unternehmen sowie Windparks, Networkings und Präsentationen ist auch eine halbtägige Seminarveranstaltung am 12. Dezember in Husum vorgesehen. Bei der Organisation an vor Ort unterstützen die Messe Husum & Congress, die IHK Stade, die IHK Bremerhaven, die IHK für Ostfriesland und Papenburg sowie die Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung.

Ziel des Projektes ist die Unterstützung Japans bei der Nutzung seines Windenergiepotenzials. Fragen wie die Netzintegration von Windstrom, der Standortuntersuchung oder der Förderung der Erneuerbaren Energien sollen behandelt werden. Die Unternehmensbesichtigungen werden den japanischen Gästen Produktionsknowhow „Made in Germany“ demonstrieren und herausstellen, dass die deutsche Wirtschaft ein starker Partner für den Ausbau der Windenergienutzung in Japan sein kann.

Medienvertreter sind zur Berichterstattung über dieses Projekt herzlich eingeladen. Mitschnitte sind beim Seminar in Husum am 12.12.2011 möglich. Bei den anderen Terminen muss zunächst mit den jeweiligen Veranstaltungsorten Rücksprache gehalten werden. Kontaktieren Sie uns diesbezüglich gerne!

Auskünfte zur aktuellen Planung und zu Ihrer Einbeziehung geben:

Björn Koslowski, bkoslowski@dihkj.or.jp, Tel.: ++81 (0)3 5276 8821

Heiwa Hasegawa, hhasegawa@dihkj.or.jp, Tel.: ++81 (0)3 5276 8823

Weiterer Kontakt:

Exportinitiative Erneuerbare Energien: www.exportinitiative.bmwi.de

Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan: www.japan.ahk.de

Quelle: AHK Tokyo