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Albanien

Albanien: Im- und Exporte steigen an


Albaniens Außenhandel verzeichnet einen deutlichen Anstieg in 2016. Durch die spürbar belebten Investitionen legten insbesondere die Importe dynamisch zu. Bei den Exporten ist nur eine leichte Zunahme zu verzeichnen. Dies ist hauptsächlich den anhaltend niedrigen Preisen auf den Rohstoffmärkten zuzuschreiben. Die EU-Staaten sind hier in beiden Bereichen der bevorzugte Handelspartner. Zwei Drittel der Einfuhren und fast drei Viertel der Ausfuhren kamen aus bzw. gingen in EU-Staaten. Hier ist Italien mit Abstand ( ca. 54% bei den Exporten und ca. 30% auf der Importseite) als wichtigster Handelspartner zu nennen.

Aufgrund der o.g. Problematik des weiterhin niedrigen Preisniveaus auf den Rohstoffmärkten verzeichnen Albaniens exportstärkste Produkte ,(Mineralöl und Erzeugnisse daraus) deutliche Einbußen. Jedoch legten dafür andere Bereiche spürbar zu, so dass das Gesamtbild deutlich freundlicher erscheint. Die Führungsrolle übernehmen hier vor allem Schuhe und Kleidung. Beide zusammen machen bei Albaniens Exporten ca. 42,7% aus.

Durch die erhöhte Investitionsneigung in Albanien erfahren die Importe einen merklichen Nachfrageschub. Insbesondere Maschinen - Albaniens wichtigste Produktgruppe bei der Wareneinfuhr in 2016 - sowie Ausrüstung und Waren aus Eisen und Stahl werden verstärkt nachgefragt. Der Bau der Transadriatischen Erdgaspipeline bescheren den Eisen- und Stahlerzeugnissen einen enormen Zuwachs auf knapp 4,7% der Importe.

Ausführlichere Informationen finden Sie unter dem u.g. Link.

Quelle: GTAI