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*sonstiges Osteuropa

Arbeitskosten 2006 besonders in Mittel- und Osteuropa gestiegen


Ein europaweiter Vergleich desJahres 2006 über Niveau und Entwicklung der Arbeitskosten ineinheitlicher Euro-Währung zeigt eine hohe Zunahme vor allem in denneuen Mitgliedstaaten Tschechische Republik, Slowakei, Estland,Litauen, Lettland und Rumänien. Grund dafür sind auch Aufwertungen dernationalen Währungen.


Die Arbeitskosten sind in Deutschland im Jahr2006 im produzierenden Gewerbe und in marktbestimmtenDienstleistungsbereichen - kurz Privatwirtschaft genannt -kalenderbereinigt gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Prozent gestiegen. BeimNiveau der Arbeitskosten in der Privatwirtschaft insgesamt lagDeutschland im Jahr 2006 mit 28,70 Euro auf Platz 6 in der EuropäischenUnion; allein bei dem besonders im internationalen Wettbewerb stehendenverarbeitenden Gewerbe jedoch auf Platz 4 mit 32,00 Euro. 


Die niedrigsten Arbeitskosten hatten Bulgarienmit 1,80 Euro (+ 6,5 Prozent gegenüber Vorjahr), Rumänien mit 2,90 Euro(+ 23,5 Prozent), Lettland mit 3,70 Euro (+ 23,3 Prozent), Litauen mit4,30 Euro (+ 18,5 Prozent), Slowakei 5,40 Euro (+ 12,1 Prozent),Estland 5,80 (+ 16,6 Prozent).


Für Polen wurden die Arbeitskosten mit 5,90Euro ermittelt (+ 8,8 Prozent), für Ungarn mit 6,70 Euro (+ 2,0Prozent) und für die Tschechische Republik mit 7,40 Euro (+ 11,7Prozent), für Slowenien 11,90 Euro (+ 6,2 Prozent). 


Im besonders im internationalen Wettbewerbstehenden verarbeitenden Gewerbe zahlten die Arbeitgeber in Deutschlandim Jahr 2006 durchschnittlich 32,00 Euro für eine Arbeitsstunde. Damitlag Deutschland hinter Belgien, Schweden und Dänemark auf Platz 4 inder Europäischen Union. In allen mittel- und osteuropäischenbetrachteten Ländern liegen die Lohnkosten für das verarbeitendeGewerbe unter dem Durchschnitt der Privatwirtschaft insgesamt. WeitereInformationen bietet das Statistische Bundesamt.


Quelle: Reinhard Wagner, E-Mail: wagner@hannover.ihk.de


Letzte Änderung: 18.06.2007 durch Nicole Fahlbusch