Die Wirtschaft des Archipels wurde stark von der Coronapandemie in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) jahrelang Wachstumsraten von über 6 Prozent verzeichnete, schlitterte das Land 2020 in die schwerste Rezession seit Jahrzehnten. Das BIP sank um fast 10 Prozent.
Die Restriktionen im Zuge der Covid-19-Bekämpfung galten mit als die längsten und härtesten weltweit. Dies wirkte sich auch massiv auf den Arbeitsmarkt aus. Zahlreiche Beschäftigte verloren ihre Jobs - in einem Umfeld mit nur sehr geringen Transferleistungen oder sozialer Absicherung. Allein 2020, im ersten Jahr der Pandemie, waren rund 2,5 Millionen weniger Menschen erwerbstätig als im Vorjahr.
Ab 2021 verbesserte sich die konjunkturelle Lage mit einem Anstieg des BIP von 5,7 Prozent. Für 2022 und 2023 wird mit Wachstumsraten von über 6 Prozent gerechnet. Auf dem Arbeitsmarkt geht es seit 2021 ebenfalls wieder etwas bergauf.


