Die Ratingagentur Fitch Ratings hat Aserbaidschans Bewertung (IDR) von BB+ auf BBB- angehoben und bescheinigt dem Land damit Investment-Status. Die Aussicht sei stabil, teilte Fitch weiter mit. "Die Anhebung in den Investment-Status spiegelt die schnelle Zunahme und das gute Management der Öleinnahmen wieder. Diese werden zum Aufbau einer starken Position als öffentlicher und internationaler Kreditgeber verwandt", erklärte Andres Klaar, Partner bei Fitch Ratings. "Die gute Staatsbilanz sorgt für einen starken Puffer gegen mögliche Schocks, die aus der Strukturschwäche des Landes erwachsen könnten."
Die im staatlichen Ölfonds der Republik Aserbaidschan (Sofaz) investierten Ölgewinne betragen mittlerweile 16,2 Mrd USD, 38% des BIP. Trotz des volatilen Ölpreises und der globalen Finanzkrise konnte Aserbaidschan ein Wirtschaftswachstum von 6,3% im vergangenen Jahr verzeichnen. Die Inflation wurde auf 1,5% reduziert, nach 20,8% im Jahr 2008. Der aserbaidschanischen Zentralbank ist es dabei gelungen, im Krisenjahr einen stabilen Wechselkurs des Manat zum US-Dollar zu erhalten.


