Deutsche Wettbewerbsposition | Philippinen
Die Philippinen sind mit rund 110 Millionen Einwohnern potenziell ein großer Markt. Allerdings ist die Kaufkraft pro Kopf noch recht niedrig: Das Durchschnittseinkommen im verarbeitenden Gewerbe liegt bei circa 270 US-Dollar (US$) im Monat. Nach einer Dekade mit hohen Wachstumsraten schlitterten die Philippinen im Zuge der Coronakrise in eine der schlimmsten Rezessionen ihrer Geschichte. Auch Ex- und Importe mussten stark Federn lassen; die Investitionstätigkeit brach ein.
Mittelfristig sollten die positiven Faktoren für ein Engagement wieder deutlicher zum Vorschein treten - wie eine stark anwachsende Mittelschicht und eine insgesamt konsumbegeisterte Bevölkerung. Für den Investitionsstandort sprechen die serviceorientierte und englischsprachige Bevölkerung. Auch die Mitgliedschaft in der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) und künftig voraussichtlich auch in der Freihandelszone der Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) bieten Vorteile.


