Die Volkswirtschaften Lateinamerikas leiden unter niedrigen Rohstoffpreisen und geringen Investitionen. Dies äußert sich laut dem Internationalen Währungsfonds 2015 in einem Rückgang des BIP um 0,3%. Im Jahr 2016 soll die Wirtschaftsleistung der Region dann wieder um 0,8% wachsen. Branchen wie die Medizin- und Umwelttechnik trotzen aufgrund des enormen Nachhol- und Erneuerungsbedarfs der schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Die Länder Lateinamerikas stehen aufgrund externer Faktoren wirtschaftlich unter Druck. Die Turbulenzen an den chinesischen Börsen und das voraussichtlich höhere Zinsniveau in den USA lassen die Weltmarktpreise für Rohstoffe und Agrargüter fallen. Lateinamerikas Märkte reagieren darauf mit der Abwertung ihrer Währungen und geringeren Investitionen. Besonders Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Peru und Venezuela leiden unter der Entwicklung.


