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Republik Korea (Südkorea)

Ausländische Direktinvestitionen in Korea sind 2016 eingebrochen


EU-Unternehmen wollen Engagements wieder ausweiten / Einschätzung deutscher Firmen gemischt / Von Alexander Hirschle

Seoul (GTAI) - Der Zufluss an Direktinvestitionen nach Korea (Rep.) ging 2016 deutlich zurück. Vor allem die Engagements im produzierenden Gewerbe wie etwa in der chemischen Industrie sanken deutlich. Nach Herkunftsländern brachen vor allem die Investitionen aus der VR China und den USA ein. Die Europäische Union (EU) bleibt wichtigster Investor in Korea (Rep.). Die angekündigten Aktivitäten zeigen wieder leicht nach oben, allerdings sehen deutsche Firmen die Rahmenbedingungen zum Teil mit Skepsis.

Die ausländischen Direktinvestitionen (Foreign Direct Investment, FDI) in Korea (Rep.) sind 2016 laut Motie (Ministry of Trade, Industry and Energy) massiv um fast 41% eingebrochen und erreichten nur noch knapp 9,8 Mrd. US$. In den vergangenen Jahren hatten ausländische Firmen ihre Engagements im "Land der Morgenstille" noch ausgeweitet.

Quelle: GTAI - Germany Trade and Invest