Bosnien und Herzegowina
Ausländische Investitionen in Bosnien und Herzegowina nehmen zu
Das World Economics Forum (WEF) stuft Bosnien und Herzegowina als Wirtschaftsstandort auf Position 103 von 137 betrachteten Staaten ein. Grund für die schlechte Positionierung sind das Ausmaß an Bürokratie, die verbreitete Korruption und die politische Instabilität. Positiv hingegen werden die Entwicklung der Preise, der Währungsmechanismus und die Suche nach Arbeitskräften bewertet. Trotz des schwachen Rankings des WEF haben sich zahlreiche ausländische Investoren für Bosnien und Herzegowina entschieden. Laut AZS waren 2015 Firmen aus Kroatien (60 Firmen), Slowenien (55), Österreich (51), Deutschland und Italien (je 41) sowie Serbien (37) am stärksten vertreten. Rund acht von zehn im Land tätigen Auslandsniederlassungen stammten aus Staaten der EU.Die Investitionen aus dem Ausland nahmen seit 2011 um fast ein Drittel zu. Der Gesamtbestand an ausländischen Direktinvestitionen belief sich Ende 2016 auf umgerechnet rund 6,6 Milliarden Euro. Das meiste Kapital floss in die Bereiche Banken und Telekommunikation (zusammen etwa 38%). Dahinter folgte das verarbeitende Gewerbe mit rund 28%. Österreich, Kroatien und Serbien führen mit 19, 17 und 16 Prozent die Rangliste der bedeutendsten Investoren an. Deutschland belegt mit über 4 Prozent Platz 7.
Quelle: www.gtai.de


