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Polen

Ausländische Investoren kehren nach Polen zurück


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Der stellvertretende Minister für Entwicklung und Technologie, Grzegorz Piechowiak, teilte mit, dass nach einem schlechteren Jahr 2020 in diesem Jahr bereits ein „Aufschwung bei den Investitionen“ zu verzeichnen sei. „Bis Ende August wurden allein in der Polnischen Investitionszone über 307 neue Investitionen in Höhe von insgesamt über 13 Milliarden PLN getätigt, was über 7500 neue Arbeitsplätze ausmacht.“

Die Diskussionsteilnehmer sprachen über die Herausforderungen für ausländische Unternehmen, die in Polen tätig sind, und verwiesen unter anderem auf die steigende Inflation, den Druck auf die Löhne und das Problem, aufgrund der niedrigen Arbeitslosigkeit qualifizierte Arbeitskräfte zu finden.

Der Direktor der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer, Lars Gutheil, stellte fest, dass Polen als bester Standort für ausländische Investoren gegolten habe, während es im jüngsten Ranking der Investitionsattraktivität der AHK auf Platz 3 zurückgefallen sei. „Für internationale Investoren (...) ist die EU-Mitgliedschaft der wichtigste Faktor, wenn es um Investitionen in Polen geht. Alles, was diese Mitgliedschaft in Frage stellt, beeinflusst die Entscheidungen der Investoren“ – sagte er. Er betonte, dass die Investoren unter anderem die Qualität der verfügbaren Arbeitskräfte positiv einschätzen würden. „Die Motivation und auch die Mentalität der polnischen Arbeitnehmer ist hoch“ – erklärte er. Er fügte hinzu, dass der negativste Faktor, der Unternehmen von Investitionen abhalten würde, die Gesetzgebung und übermäßige Bürokratie seien.

Quelle: forsal, 21.09.2021

Quelle: AHK Polen