Aufträge brachen 2016 um fast 40% ein / Niedriger Ölpreis hemmt Geschäft in Nah- und Mittelost / Von Alexander Hirschle
Seoul (GTAI) - Die Aufträge koreanischer Baufirmen aus dem Ausland haben stark Federn gelassen: Nachdem bereits 2015 ein Rückgang um 30% hingenommen werden musste, brachen sie 2016 um fast 40% ein. Beobachter sehen den niedrigen Rohölpreis als einen der Hauptgründe vor allem für das starke Nachlassen der Bestellungen aus dem Nahen und Mittleren Osten. Aber auch aus Asien, Nordamerika und Europa kamen weniger Bestellungen. Für 2017 gibt es leichte Hoffnung auf eine Besserung der Auftragslage.
Insgesamt erreichten die internationalen Bauaufträge koreanischer Firmen nach Angaben des Verbands ICAK (International Contractors Association of Korea) 2016 einen Wert von 28,2 Mrd. US$, was dem niedrigsten Stand seit einem Jahrzehnt entsprach. Noch 2014 hatte der Vergleichswert bei 66,0 Mrd. US$ gelegen.


