Leichter Auftragsanstieg nach Jahren mit hohen Verlusten / Ausblick gedämpft optimistisch / Von Alexander Hirschle
Die Auslandsprojektaufträge südkoreanischer Baufirmen sind 2017 leicht angestiegen, nachdem sie seit 2015 hohe Verluste hinnehmen mussten. Die Bestellungen aus dem Nahen und Mittleren Osten zogen im vergangenen Jahr deutlich an und konnten Rückgänge in anderen Regionen kompensieren. Die Aussichten für 2018 sind vorsichtig optimistisch. Der stabile Rohölpreis sowie eine stärkere Fokussierung der lokalen Hochbaufirmen auf Auslandsvorhaben deuten auf eine Fortsetzung des positiven Trends hin.
Die internationalen Bauaufträge südkoreanischer Firmen konnten 2017 nach einer Durststrecke wieder leicht um knapp 3 Prozent zulegen. Noch in den beiden Vorjahren waren die Projektsummen um 30 Prozent beziehungsweise um 40 Prozent eingebrochen. Insgesamt belief sich 2017 der Auftragswert nach Angaben des Verbands ICAK (International Contractors Association of Korea) auf 29,0 Milliarden US-Dollar.


