Daimler baut Werk in Moskau und BMW in Kaliningrad / Lkw-Absatz steigt um fast 50 Prozent / Von Hans-Jürgen Wittmann
Moskau (GTAI) - Russlands Automobilmarkt setzt nach der Krise zur Erholung an. Bei Pkw, leichten Nutzfahrzeugen und schweren Lkw werden 2017 zweistellige Absatzzuwächse erreicht. Außerdem steigt der Import von Lkw stark, dagegen sinkt der Import von Pkw weiter. Daimler Benz baut ein Werk im Moskauer Gebiet. Auch BMW plant ein eigenes Werk in Russland und will sich in der ersten Jahreshälfte 2018 endgültig entscheiden. Kamaz modernisiert seine Montagelinie für Fahrerkabinen und baut ein neues Schmiedewerk.
Die Aussichten am russischen Automobilmarkt hellen sich auf. In den ersten zehn Monaten 2017 wurden nach Angaben der Association of European Businesses (AEB) 1,28 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (LCV) verkauft. Damit nahm der Absatz um 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Allein im September kauften russische Kunden um 17,9 Prozent mehr Automobile - das beste Monatsergebnis seit 2015. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet die AEB einen Absatz von etwa 1,5 Millionen Pkw und LCV. Für 2018 ist mit einem Anstieg der Verkäufe um etwa 10 Prozent zu rechnen.
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