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USA

Automobilindustrie im Südosten der USA setzt Expansionskurs fort


Der Südosten der USA gewinnt als zweites Zentrum der nordamerikanischen Automobilindustrie neben der Region um Chicago und Detroit weiter an Bedeutung. Vom starken Wiederaufschwung des US-Automarkts von 2010 bis 2012 haben die südöstlich gelegenen US-Bundestaaten überproportional profitiert. So hat die dortige Fahrzeugproduktion ihr Niveau aus der Zeit vor der Finanzkrise bereits deutlich überschritten. Deutsche Branchenunternehmen sind im Südosten besonders stark vertreten. ...

... Mit der Expansion der im Südosten vertretenen deutschen Automobilkonzerne erhält auch das bereits recht dichte Netz an deutschen Zulieferbetrieben weiteren Zuwachs. Größere Neuinvestitionen in der Region umfassen unter anderem eine neue Automatikgetriebe-Fertigung von ZF Friedrichshafen für 350 Mio. US$ sowie ein 500 Mio. US$ teures Reifenwerk von Continental, beide im Bundesstaat South Carolina. Die beiden Anlagen sollen noch im laufenden Jahr, beziehungsweise ab 2014, in Betrieb gehen. Auch für weitere Neuansiedlungen bestehen Potenziale. So weist zum Beispiel ein Branchenkenner darauf hin, dass es noch Bedarf für Ausrüstungslieferanten aus den Bereichen Fördertechnik, Werkzeugmaschinen oder Betriebsmittel gebe.

Die hohe Attraktivität des Südostens für deutsche und andere ausländische Unternehmen der Kfz-Branche hat mehrere Gründe. Zunächst betreiben die örtlichen Bundesstaaten und zahlreiche Kommunen eine ambitionierte Ansiedlungspolitik und bieten gerade für Betriebe, die lokal viele Arbeitsplätze schaffen, attraktive Investitionsanreize. Dazu gehören etwa Steuervorteile, die Bereitstellung günstiger Grundstücke oder die Organisation spezieller Ausbildungsprogramme. Darüber hinaus locken aber auch die verglichen mit anderen Landesteilen noch recht moderaten Lohnkosten. ...


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Quelle: gtai