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Belarus

Belarussischer Düngemittelhersteller baut neues Werk


Grodno Azot sucht Generalauftragnehmer

Kiew (GTAI) - Der belarussische Hersteller von Stickstoffdünger Grodno Azot will für 1,6 Milliarden US-Dollar ein neues Werk bauen. Neun Unternehmen bewerben sich um die Rolle als Generalauftragnehmer.

Der belarussische Konzern Grodno Azot plant den Bau eines Werks zur Produktion von Ammoniak, Wasserstoff und Harnstoff. Der Komplex, dessen Baukosten auf 1,6 Milliarden US-Dollar (US$) geschätzt werden, soll auf dem Gelände des Unternehmens in der westbelarussischen Stadt Grodno (belarussisch: Hrodna) entstehen. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2024 vorgesehen. Grodno Azot ist eine Tochter des Staatskonzerns Belneftekhim.

Wie Grodno Azot am 29. Januar 2019 bekannt gab, nehmen insgesamt neun Unternehmen aus der VR China, der Schweiz, Italien, Korea (Rep.), Frankreich und Japan an der Ausschreibung zur Auswahl eines Generalauftragnehmers teil. Bis zum 29. Mai 2019 haben die Firmen Zeit, ihre Angebote einzureichen. Das Projekt solle mit Krediten aus China finanziert werden, so die Aussage des stellvertretenden Leiters von Belneftekhim, Wladimir Sisow, gegenüber der Nachrichtenagentur Belta im November 2018. Eine endgültige Entscheidung hierüber werde aber erst nach Auswahl des Generalauftragnehmers getroffen.

Nähere Informationen zu dem Projekt finden sich auf der Internetseite der Investitionsfördergesellschaft Invest in Belarus unter folgendem Link:

http://www.investinbelarus.by/en/investbase/offers/478

Weitere Informationen zu Wirtschaftslage, Branchen, Geschäftspraxis, Recht, Zoll und Ausschreibungen in Belarus sind unter http://www.gtai.de/belarus abrufbar.

Kontaktadresse

OAO Grodno Azot

100 Prospekt Kosmonavtov

230013 Grodno

Generaldirektor: Igor M. Bobyr

Tel.: 00375/152 79 46 50 (Sekretariat)

Internet: http://www.azot.by

E-Mail: oao@azot.com.by

Quelle: GTAI