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Kolumbien

Bogota will klare Verhältnisse schaffen


Kolumbiens Hauptstadt bekommt erste Metrolinie / Weitere Projekte sollen die Lebensqualität steigern

Bogota (GTAI) - Kolumbiens Hauptstadt Bogota hat sich seit der Jahrtausendwende von einer beschaulichen Großstadt in eine chaotische Metropole verwandelt. Dazu führte unter anderem die massive Ansiedlung von ländlicher Bevölkerung, die der Armut und dem bewaffneten Konflikt entfloh. Heute wird die Einwohnerzahl der Metropolregion auf 10,2 Millionen Personen geschätzt. Damit ist Bogota die drittgrößte Stadt Südamerikas hinter São Paulo und Lima. Bis 2030 soll die Einwohnerzahl auf 12 Millionen ansteigen.

Bogota liegt in einer Hochebene, der ?Sabana de Bogota?, auf 2.640 Meter Höhe. Im Osten bildet die Andenkordillere eine natürliche Grenze und dient als Orientierungshilfe, da sie von jedem Punkt in der Stadt aus gut sichtbar ist. Im Norden der Stadt liegen Geschäftsviertel und Wohngegenden der Mittel- und Oberschicht, während der Westen und Süden industriell geprägt sind. Hier befinden sich einfachere Wohnviertel und auch Slums. Bogota ist zentral in Kolumbien gelegen, bis zum Pazifikhafen Buenaventura muss man 500 Kilometer zurücklegen und nach Cartagena an der Karibikküste sind es über 1.000 Kilometer. In Bogota wurden 2016 rund 25,7 Prozent des landesweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaftet. Damit hat die Hauptstadt eine größere Wirtschaftskraft als Länder wie Ecuador oder Panama.

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Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest