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Mexiko

Branche kompakt: Mexikanische Kfz-Industrie steht 2019 schwierigem Marktumfeld gegenüber


Schwindender nationaler Absatz und internationale Herausforderungen / Von Florian Steinmeyer (Januar 2019)

Mexiko-Stadt (GTAI) - Der schwache heimische Absatz belastet die mexikanische Kfz-Industrie. Das neue Freihandelsabkommen wird künftig jedoch für zusätzliche Investitionen sorgen.

Allgemeine Marktentwicklungen und -trends - 2019 wird Jahr der Herausforderungen

Die erfolgsverwöhnte mexikanische Kfz-Industrie steht 2019 erstmals seit Jahren vor großen Herausforderungen. Insbesondere könnte sich der schwache Inlandsabsatz fortsetzen und so die Autobauer weiter unter Druck setzen. Der Autohändlerverband AMDA (Asociación Mexicana de Distribuidores de Automotores) geht davon aus, dass die nationalen Verkäufe 2019 um 4,5 Prozent zurückgehen werden, nachdem sie 2018 bereits um gut 7 Prozent gesunken waren.

Zudem trüben sich die Aussichten für mexikanische Pkw in den USA, dem wichtigsten Absatzmarkt, ein. Zum einen gehen laut Analysten 2019 die Gesamtverkäufe dort auf 16,7 bis 16,8 Millionen Einheiten zurück, nachdem sie 2018 noch bei rund 17,2 Millionen Fahrzeugen lagen. Zum anderen fragen die US-Konsumenten vermehrt SUV und Pick-ups nach. Das ist für Hersteller in Mexiko ein Problem, da dort noch vorwiegend Kompaktwagen gefertigt werden.

Die Produktion wird 2019 trotz der schwierigen Rahmenbedingungen voraussichtlich auf rund 4,2 Millionen Fahrzeuge steigen, wie das Analyseunternehmen IHS Markit prognostiziert. Im Jahr 2018 waren gut 3,9 Millionen Einheiten von den Bändern gerollt. Grund dafür ist, dass mit BMW und Mercedes-Benz zwei Hersteller die Produktion in ihren neuen Werken anfahren beziehungsweise ausweiten. In den Folgejahren werden die Fertigungszahlen den aktuellen Einschätzungen zufolge jedoch stagnieren.

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Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest