Johannesburg (gtai) - Südafrika bietet mit seiner für afrikanische Verhältnisse breit aufgestellten Industrie gute Absatzchancen für deutsche Maschinenlieferanten. Insgesamt stiegen die Maschinenimporte ans Kap 2013 um 23%. Deutsche Unternehmen halten dabei die Marktführerschaft. Die Nachfrage wird sich 2014 aber verringern. Viele Sektoren leiden unter dem schwachen Wirtschaftswachstum und streikbedingten Produktionsausfällen. Investitionen werden deshalb in die Zukunft verschoben.
Marktentwicklung/-bedarf
In Südafrika wurden 2013 nach Zahlen der Zentralbank Maschinen und Ausrüstungen im Wert von 239,3 Mrd. Rand (ca 16,4 Mrd. Euro) bestellt.
Das entspricht einem realen Plus von 10,8%, nachdem schon in den Vorjahren ordentliche Zuwachsraten verzeichnet wurden (2012: 4,2%, 2011: 10,5%). Derzeit zeigt die Nachfragekurve allerdings nach unten. Die Analysten der südafrikanischen Investec-Bank erwarten für 2014 ein reales Minus von 1,1%. Erst 2015 und 2016 sollen die Ausgaben für Maschinen mit real 4,9% und 5,4% wieder steigen.


