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Brasilien

Brasilianer kaufen wieder mehr Nahrungsmittel und Getränke


Export treibt Nahrungsmittelproduktion an / Privatkonsum erholt sich rascher als erwartet / Von Edwin Schuh (Januar 2018)

São Paulo (GTAI) - Die wieder zunehmende Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Getränken spiegelt die bessere Wirtschaftslage Brasiliens wieder. Der Konsum der privaten Haushalte steigt dank niedriger Zinsen und einer sinkenden Arbeitslosigkeit. Neben der höheren Nachfrage auf dem Binnenmarkt treibt auch der Export die Nahrungsmittelproduktion an. Der Branchenverband ABIA geht davon aus, dass die Branche wieder stärker in den Ausbau von Produktionskapazitäten investiert. (Kontaktadressen)

Laut des Verbands der Nahrungsmittelhersteller ABIA stiegen die Verkäufe von Nahrungsmitteln zwischen Januar und November 2017 um 1,9 Prozent. Die Produktion legte in diesem Zeitraum mengenmäßig um 1,5 Prozent zu. Beide Werte spiegeln die bessere Wirtschaftslage wider. Vor allem der Privatkonsum erholt sich rascher als erwartet und war nach zwei Jahren starker Rückgänge 2017 wieder zunehmend. Die geringe Inflation, niedrige Zinsen und die ersten positiven Signale des Arbeitsmarktes stimulieren den Konsum der brasilianischen Haushalte. So ging die Arbeitslosenquote im zweiten und dritten Quartal 2017 wieder zurück. Angesichts dieses Umfeldes dürfte die Nachfrage nach Nahrungsmitteln ab jetzt noch kräftiger steigen.

Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest