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Brasilien

Brasilien sucht den Schulterschluss mit der Welt


Freihandelsabkommen und einfachere Verfahren sollen Außenhandel fördern / Von Gloria Rose

São Paulo (GTAI) - EU, EFTA, USA: Brasilien setzt auf multi- und bilaterale Abkommen, um seine Wirtschaft zu öffnen. Zudem arbeitet es an einer stärkeren Integration innerhalb Lateinamerikas.

Paradigmenwechsel in Brasiliens Außenhandelspolitik: Anstatt auf Protektionismus setzt die neue Regierung unter Präsident Bolsonaro auf Marktliberalisierung. Eines der wichtigsten Ziele des Wirtschaftsministers Paulo Guedes ist es, Brasilien für Handel und Investitionen zu öffnen und das Land so mehr in globale Wertschöpfungsketten zu integrieren. Dafür sollen nicht nur neue Freihandelsabkommen sorgen, sondern auch Zolltarifsenkungen, vereinfachte Zoll- und Zulassungsverfahren sowie geringere Kosten für Unternehmen.

Ein Meilenstein ist das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur, dem neben Brasilien auch Argentinien, Uruguay und Paraguay angehören. Sollte der Vertrag von allen Mitgliedsstaaten wie geplant ratifiziert werden, entsteht in einigen Jahren ein gemeinsamer Markt mit 780 Millionen Konsumenten. Es wäre die größte Freihandelszone der Welt.

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Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest