Prognosen fallen erneut niedriger aus / Von Gloria Rose
São Paulo (GTAI) - Die Wirtschaftsdaten des 1. Quartals 2019 in Brasilien enttäuschen. Verbesserungen im Geschäftsumfeld zeigen keine kurzfristige Wirkung.
Schwache Industrieproduktion bremst den Aufschwung
In der aktuellen Umfrage der brasilianischen Zentralbank senkten die Finanzanalysten ihre Wachstumsprognosen erneut. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf die schlechten Ergebnisse des 1. Quartals. Die Arbeitslosigkeit stieg auf 12,7 Prozent, wodurch sich die Erholung der Kaufkraft und somit des privaten Konsums verzögert. Darüber hinaus verzeichnete die Industrie einen deutlichen Einbruch. Betroffen waren im März insbesondere der Nahrungsmittelsektor, die Kfz-Industrie und der Bergbau.
Auf das Wirtschaftswachstum wirken viele Negativfaktoren wie die Verschlechterung der globalen Konjunktur, die Rezession in Argentinien oder auch ungünstige Klimaverhältnisse. Die Krise im Staatshaushalt lähmt die öffentlichen Investitionen und führt in einigen Bundesstaaten und Gemeinden zu Zahlungsschwierigkeiten. Aufgrund der geringen Auslastung vorhandener Kapazitäten und der Verunsicherung über die Rentenreform stocken auch die privaten Investitionen.
Lesen Sie weiter bei der GTAI unter dem angegebenen Link.


