In Tschechien sind die Immobilienpreise 2017 so stark gestiegen wie in kaum einem anderen Land Europas. Nach Ansicht der Nationalbank CNB ist ihr Niveau jedoch mittlerweile leicht überhöht. Dennoch lockt insbesondere der Büromarkt weiter Investoren an. Vor allem in Prag entstehen neue Objekte.
Handelsgebäude und Büroimmobilien waren 2017 laut dem Maklerunternehmen CBRE die wichtigsten Segmente des tschechischen Gewerbeimmobilienmarktes. Bis zum 3. Quartal wurden insgesamt 2,67 Milliarden Euro investiert, davon ein Drittel in Büroprojekte. Für das Gesamtjahr prognostizierten die Experten eine Summe von knapp über drei Milliarden Euro, was jedoch unter dem Rekordwert des Jahres 2016 liegt (3,7 Milliarden Euro). Die Branche boomt also weiter, auch wenn nach Angaben des Immobilienberaters Colliers die Spitzenrendite von Büroimmobilien analog zu anderen Marktsegmenten zuletzt gesunken ist und erstmals seit über zehn Jahren unter die Fünfprozentmarke fiel.


