Ziel ist Elektromobilität-Forschung zu Solarenergie, Bergbau und Werkstoffen
Santiago de Chile (GTAI) - Chile errichtet das bisher größte technologische Institut des Landes. Firmen sollen bis Mai 2019 Vorschläge einreichen, geplant ist auch eine Roadshow in Deutschland.
Neues Institut für saubere Technologien geplant
Die chilenische Regierung plant die größte technologische Einrichtung des Landes in der nördlichen Region Antofagasta. Die Schwerpunkte sind Solarenergie, weiterverarbeitetes Lithium und andere moderne Werkstoffe sowie emissionsreduzierter Bergbau. Die Behörde zur Produktionsförderung Corfo (Corporación de Fomento de la Producción) holt für den Aufbau des Instituts seit 26. November 2018 und bis zum 20. Mai 2019 Interessensbekundungen ein.
Die Solarenergie als erster Schwerpunkt des künftigen Instituts soll vor allem für Bergbau und Industrie nutzbar gemacht werden, besonders mit Blick auf den Einsatz in Wüsten. Daneben geht es um Entsalzungs- und Wasserbehandlungsprozesse, beim emissionsreduzierten Bergbau unter anderem um Techniken zur Rückverfolgbarkeit von Treibhausgasemissionen. Beim Thema moderne Werkstoffe stehen Materialien im Fokus, die auf weiterverarbeitetem Lithium basieren. Zudem geht es im Institut um effizientere Gewinnungstechniken und den Umgang mit knappen Speichermaterialien.
Corfo gibt für das Institut über zehn Jahre einen nicht rückzuzahlenden Zuschuss von maximal 194 Millionen US-Dollar. Der Anteil der privaten Kofinanzierung muss 30 Prozent dieser Summe betragen. Partner des Instituts können private oder öffentliche Institutionen aus der angewandten Forschung sein. Corfo sucht chilenische Universitäten und staatliche Einrichtungen sowie nationale und internationale Forschungs- und Entwicklungskörperschaften als Mitgesellschafter.
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