Die Coronakrise schlägt in Europa ökonomisch sehr unterschiedlich zu Buche. Skandinavien und Mittel-/Osteuropa (MOE) verzeichnen geringere Einbußen als der Süden des Kontinents.
Nach der im Mai veröffentlichten Frühjahrsprognose der Europäischen Kommission wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Europäischen Union (EU) in diesem Jahr real um 7,4 Prozent einbrechen. Die höchsten Rückgänge werden mit jeweils über 9 Prozent für Spanien, Italien und Griechenland vorausgesagt. Vergleichsweise glimpflich sollen dagegen die großen MOE-Länder sowie Skandinavien davonkommen. Dort werden im EU-Vergleich unterdurchschnittliche BIP-Verluste prognostiziert.


