Spaniens Baubranche befindet sich fest in einheimischer Hand. Gemeinsame Aktivitäten auf Drittmärkten können ein Anknüpfungspunkt sein.
Von Oliver Idem | Madrid
Diversifizierte Baukonzerne und viele kleine Unternehmen
Spaniens Baubranche bestand 2019 aus knapp 422.400 Unternehmen. Von ihnen arbeiteten 54 Prozent schwerpunktmäßig im Hochbau, knapp 3 Prozent im Tiefbau und 43 Prozent führten Aufgaben wie etwa Abrisse und Vorbereitung von Baugrund durch. Rund 94 Prozent der Bauunternehmen haben maximal 9 Mitarbeiter.
Die Wirtschaftszeitung Expansión berichtete im Januar 2020 über die Übernahmen der spanischen Bauunternehmen Aldesa und Grupo Puentes durch die China Railway Construction Corporation beziehungsweise die China Communications Construction Company. Im Fokus soll weniger der spanische Markt stehen sondern die Brückenfunktion in andere Märkte in Asien, Afrika und Lateinamerika.
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Bezeichnung |
Umsatz 2019 |
Veränderung 2019/18 |
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1.158 |
-0,1 |
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1.069 |
-0,2 |
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942 |
+0,9 |
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685 |
0,0 |
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517 |
+22,8 |
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415 |
-15,6 |
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384 |
-21,8 |
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328 |
+4,1 |
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311 |
+44,6 |
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245 |
+17,8 |
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244 |
+53,4 |
Zulieferungen oder Kooperationen als Anknüpfungspunkte
Die spanische Baubranche befindet sich fest in einheimischer Hand. Ein Markteintritt für ausländische Bauunternehmen ist äußerst schwierig, und selbst lokale Niederlassungen haben es schwer, sich zu behaupten. Chancen liegen daher eher bei spezialisierten Zulieferungen für Bauvorhaben.
Die großen Anbieter arbeiten häufig auf internationalen Märkten mit großen spanischen Ingenieurfirmen und Architekturbüros zusammen. Zudem kooperieren sie mit örtlichen Gesellschaften.
Die Internationalisierung größerer Bauunternehmen kann Chancen bieten. Eine Zusammenarbeit kann mit Blick auf erforderliche Referenzen für Auslandsprojekte oder bei Konsortialbewerbungen für beide Seiten vorteilhaft sein.
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