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Polen

Der Außenhandel stützt die deutsch-polnischen Beziehungen


Seit 2010 hat sich das Handelsvolumen zwischen Deutschland und Polen nahezu verdoppelt. Begünstigt wurde diese Entwicklung auch durch Fördergelder der Europäischen Union (EU), durch den europäischen Binnenmarkt und durch staatliche Investitionsprogramme. Deutsche Firmen, darunter Automobilhersteller und Maschinenbauer, nutzen Polen als Fertigungsstandort. Investoren schätzen die EU-Mitgliedschaft des Landes, die Qualifikationen der Beschäftigten und das lokale Netz an qualifizierten Zulieferern. Verstärkt entstehen auch sogenannte Shared Service Center.

Polen bietet weiterhin Absatzpotenziale. Das Land investiert in Automatisierungstechnik. Der Energiesektor und das Transportwesen stehen vor einem Umbruch. Im Gesundheitswesen steigen die Investitionen. Doch es gibt Risiken. Die Europäische Kommission sieht Polens Rechtsstaatlichkeit in Gefahr. Daher fließen aktuell keine Mittel aus dem europäischen Wiederaufbaufonds. Die zunehmend interventionistische Wirtschaftspolitik des Landes erschwert Prognosen. In wichtigen Industriezweigen verfolgen Deutschland und Polen unterschiedliche Strategien.

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Quelle: GTAI