Auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 4 und 5 im JR-Bahnhof Akabane hat die Zukunft des Einzelhandels schon begonnen: Dort steht ein kleiner, aber regulärer Mini-Supermarkt für 140 Waren ohne Registrier- oder Selbstbedienungskasse. Bezahlt wird mit einer normalen Geldkarte. Kameras und Algorithmen im Laden erkennen, welche Produkte der Kunde mitnimmt. Fünf Minuten nach dem Verlassen des Geschäfts wird der Einkauf über das normale Amazon-Konto bezahlt. Bis Februar 2021 will Signpost rund 30.000 Systeme in Japan einbauen. Für einen Supermarkt mit rund 500 Quadratmeter kostet die notwendige Technik rund 100 Millionen Yen (772.000 Euro).


