Ein hochkarätiges Programm gab es beim 9.Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsforum am 3. März in Dortmund.
Den Einstieg bot nach Vertretern aus Politik und Gastgeber IHK zu Dortmund die „Keynote“, wie man in Afrika seinen Platz in der neuen globalen Wirtschaft sichern kann.
Unterstützung zur Markterschließung vermittelten Fachleute von GTAI, Agentur für Wirtschaft und Entwicklung, WirtschaftsNetzwerk Afrika, DEG, Import Promotion Desk und andere mehr
Besonders spannend waren die Erfahrungsberichte von Unternehmerinnen und Unternehmer, die bereits vor Ort in Afrika tätig sind und dabei gute Chancen auch für kleinere, mittelständische Unternehmen attestieren.
Ein besonderes Highlight bot der Vortrag des nigerianischen Stahlministers, der für Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Nigeria geworben hat.
Was neben viel Fachinformation besonders im Gedächtnis bleibt:
– Afrika ist als Importmarkt, Exportmarkt, Markt für nachhaltiges Sourcing aber auch als Standort für digitale Dienstleistungen oder Fertigung hoch interessant.
- Und oft übersehen: Afrika ist kein Land, sondern 54 Länder mit ganz unterschiedlichen Chancen
– Für den deutschen, außenwirtschaftlich sehr aktiven, Mittelstand ist es hohe Zeit vor Ort tätig zu werden, denn Konkurrenz besteht bereits aus China, Russland, den arabischen Staaten, aber auch die Türkei.
- Aber: Unternehmen treffen auf sehr gut ausgebildete und junge Einwohner und können guten Ruf deutscher Produkte nutzen
- nachhaltiger Appell der schon tätigen Unternehmer ist es, mit einem konkreten Projekt vor Ort zu beginnen und nicht vorher alles durchgehend bis ins Letzte planen; dabei kommt es vor allem auf Kennenlernen und Aufbau Vertrauensbasis vor Ort an: Weniger Strategie und mehr Mut, denn die Menschen vor Ort wollen loslegen und werden aufgrund der Konkurrenz aus anderen Ländern nicht auf uns warten können.
Noch ein Schmankerl: Auf die Frage nach der größten Herausforderung bei der Geschäftsaufnahme antwortete ein deutscher Unternehmer auf dem Podium : Die Kontoeröffnung bei einer deutschen Bank aufgrund sehr, sehr zahlreicher Dokumente. Es gibt also keine reinen afrikanischen Herausforderungen.
Um es mit einem typisch afrikanischen Sprichwort zusammenzufassen : „Der beste Zeitpunkt einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Der zweitbeste ist heute“.
Gerne stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen in den Sparkassen und Landesbanken mit den Netzwerken des Country Desk in den verschiedenen afrikanischen Ländern zur Verfügung.“
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihren regionalen Sparkassen vor Ort und direkt bei Herrn Deetz:
Karsten Deetz
Sparkasse Saarbrücken
OE261-Kreditsekretariat
Neumarkt 17
66117 Saarbrücken
Telefon: +49 681 504 20702
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