"Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns, vor unsliegen die Mühen der Ebenen." Unter diesem Motto hatBundeswirtschaftsminister Michael Glos die Deutsch-SlowenischeIndustrie- und Handelskammer in Ljubljana eröffnet. Die Gründung derbilateralen deutschen Auslandshandelskammer ist angesichts derdynamischen Entwicklung Sloweniens und damit verbunden des florierendenWarenaustausches zwischen Deutschland und Slowenien eine logischeEntwicklung.
Mit einem Handelsvolumen von 7 Mrd. Euro in 2006 ist Deutschlandder wichtigste Handelspartner Sloweniens, die deutschen Lieferungenstiegen im Jahr 2006 um 17,7 Prozent. Der EU-Beitritt Sloweniens hatdie guten bilateralen Beziehungen verstärkt, die Einführung des Euroszu Jahresanfang 2007 wird diesen Beziehungen einen weiteren Auftriebgeben.
Slowenien, das Land zwischen Alpen und Adria, findet sich dreiJahre nach dem EU-Beitritt in der Position des wirtschaftlich stärkstenLandes unter den Neu-Mitgliedern wieder, an "alten" Mitgliedern wiePortugal und Griechenland ist es schon vorbeigezogen.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im Jahr 2006 um 5,2Prozent. Das Pro-Kopf-Einkommen ist mit 14.691 Euro hoch, dieArbeitslosigkeit mit zuletzt 6,0 Prozent gering, die Inflation bei 2,5Prozent und das politisches Umfeld stabil. Die Kaufkraft ist inSlowenien höher als in allen anderen neuen EU-Ländern und das BIP proKopf erreicht bereits über 80,6 Prozent des Durchschnitts der EU-25.
Deutsch-Slowenische Industrie- und Handelskammer
Tomšičeva 3
1000 Ljubljana
Slowenien
Tel: 00386 1 2528850
Fax: 00386 1 4264780
E-Mail: ahk@dihk.si
Internet: http://www.dihk.si
Quelle: Reinhard Wagner, E-Mail: wagner@hannover.ihk.de (16.07.2007)
Letzte Änderung: 16.07.2007 durch Nicole Fahlbusch


