Freihandelsabkommen sieht vollständigen Zollabbau bei Industriegütern bis Mitte 2018 vor / Kfz und Maschinen dominieren koreanische Exporte nach Deutschland
Von Alexander Hirschle
Seoul (GTAI) - Die Lieferungen von deutschen Erzeugnissen nach Korea (Rep.) konnten stark vom Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem ostasiatischen Land profitieren. Seit Inkrafttreten der Zollreduzierungen Mitte 2011 schossen die Ausfuhren "Made in Germany" nach oben und entwickelten sich in diesem Zeitraum dynamischer als die Exporte in die VR China und nach Japan. Gleichzeitig gewannen deutsche Produkte Marktanteile in Korea (Rep.). Besonders dynamisch entwickelten sich die Lieferungen von Kfz.
Die koreanischen Importe aus Deutschland legten zwischen 2010 und 2015 dem Verband Kita (Korea International Trade Association) zufolge mit fast 47% sehr deutlich zu. Damit war Deutschland auch 2015 mit Abstand wichtigstes Herkunftsland der Importe aus Europa. Gemessen an allen Einfuhren aus der Europäischen Union (EU) belief sich der Anteil Deutschlands auf fast 37%; dahinter folgten Frankreich und das Vereinigte Königreich mit jeweils knapp 11%, Italien mit 10% und die Niederlande mit knapp 8%.


