Aktuelles Zwischenfazit nach sieben Jahren / Kfz bleiben wichtigste Kategorie beim Import aus Deutschland / Von Alexander Hirschle
Seoul (GTAI) - Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea feiert im Juli 2018 sein siebenjähriges Jubiläum. Das deutsch-südkoreanische Fazit fällt gemischt aus: Während die Lieferungen von Deutschland nach Südkorea deutlich ausgebaut werden konnten, sanken die südkoreanischen Ausfuhren nach Deutschland und das Handelsbilanzdefizit Südkoreas vergrößerte sich. Dabei dürfte jedoch vor allem die Krise des Schiffbaus und die Auslagerung von Produktion in Drittländer eine wichtige Rolle gespielt haben.
Im Juli 2011 trat das Freihandelsabkommen (FHA) der EU mit Südkorea in Kraft. Nach nun fast sieben Jahren ist ein Großteil der Zollschranken gefallen - Zeit für ein Fazit. Beim Vergleich der Handelsströme zwischen 2010 - dem letzten Kalenderjahr ohne Zollerleichterungen - und 2017 sind interessante Trends zu erkennen: So sanken die Exporte Südkoreas nach Deutschland in diesem Zeitraum um satte 20,7 Prozent auf 8,5 Milliarden US-Dollar (US$). Im Gegenzug stiegen die südkoreanischen Importe aus Deutschland um 38,1 Prozent auf 19,7 Milliarden US$.


