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Tschechische Republik

Deutsche Unternehmen und Handwerker brauchen in Tschechien gute Kontakte vor Ort


Für kleinere deutsche Baufirmen und Handwerksunternehmen ist es nicht einfach, bei der energetischen Gebäudesanierung in Tschechien zum Zuge zu kommen. Da bei öffentlichen Ausschreiben in der Regel einzig der Preis entscheidet, dürften deutsche Anbieter nur bei komplizierten technologischen Lösungen Chancen haben, bei denen die Lohnkosten nicht zu sehr ins Gewicht fallen.

Das gilt zum Beispiel bei Sanierungen im Rahmen eines Energy Performance Contracting (EPC). Dabei plant und finanziert ein Dienstleister Effizienzmaßnahmen an Gebäuden und erhält dafür als Gegenleistung einen Teil der gesparten Energiekosten. Solche Projekte sind meist langfristiger über einen Zeitraum von zehn Jahren angelegt und umfassen häufig einen ganzheitlichen Ansatz für die Erneuerung der Haustechnik wie Heizungs- und Lüftungsanlagen. 

In den Staats- und Gebietsverwaltungen ist für solche EPC-Projekte viel Überzeugungsarbeit nötig, sagt Radim Kohoutek vom Verband APES. Für die Behörden sei es einfacher, Fördermittel für die Fassaden- oder Dachsanierung zu beantragen, anstatt komplexe und langlaufende Verträge für ein Energiespar-Contracting zu machen.

Es lohnt sich aber, den Blick nicht nur auf die Hauptstadt Prag zu richten, sondern auch in die Regionen des Landes zu gehen. Beispielsweise ist der Bezirk Pardubice führend bei EPC-Lösungen zur Sanierung öffentlicher Gebäude. Laut Kohoutek wurden dort bereits Krankenhäuser, Schulen, Altersheime und andere Objekte auf diese Weise energetisch saniert.

Netzwerk persönlicher Kontakte ist nützlich

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Quelle: GTAI Trade