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Estland

Deutsche Wirtschaft in Estland zieht positive Euro-Bilanz


Auslandshandelskammer veröffentlicht Mitgliederbefragung

(11.01.2012) Für die Mehrheit der in Estland engagierten deutschen Unternehmen hat sich der Beitritt des baltischen Staates zur Eurozone am 1. Januar 2011 gelohnt. Das zeigt eine Umfrage der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Baltische Staaten.

In einer Blitzumfrage unter ihren Mitgliedsunternehmen untersuchte die  AHK Baltische Staaten Ende vergangenen Jahres die Auswirkungen, die die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung auf den geschäftlichen Erfolg der Betriebe hatte.

Das Ergebnis: Über die Hälfte der Befragten bewertete den Einfluss des Euro auf ihre Geschäftstätigkeit als positiv. Diese Unternehmen erzielen durchschnittlich 50 Prozent ihrer Umsätze in Estland.

Als Hauptgründe für die vorteilhafte Bilanz nannte die Mehrheit der Unternehmer die gewonnene Preistransparenz (rund 71 Prozent), die Senkung oder den Wegfall von Transaktionskosten (rund 59 Prozent) sowie die Verringerung des administrativen Aufwands und die Vereinfachung der Buchhaltung (rund 53 Prozent).

41 Prozent der befragten Unternehmer spüren keine Auswirkungen auf die eigene Geschäftstätigkeit. Dies kann nach Einschätzung der Auslandshandelskammer darauf zurückgeführt werden, dass diese Betriebe im Schnitt nur rund 18 Prozent ihres Umsatzes in Estland erwirtschaften.

Lediglich 6 Prozent der Befragten gaben an, die Einführung des Euro in Estland habe sich auf ihre Geschäftstätigkeit nachteilig ausgewirkt. Negative Effekte brachte vor allem der gestiegene Preiswettbewerb.

Quelle: www.dihk.de/presse/meldungen/2012-01-11-euro-estland