Köln (bfai) - Die deutschen Exporte nach Japan, die2005 und 2006 noch um 5% bzw. 4% gestiegen waren, schrumpften 2007 um5,7% auf 13,1 Mrd. Euro. Dabei sank vor allem die Nachfrage nach Pkw.Lediglich Anbieter von Genussmitteln, Kfz-Teilen und pharmazeutischenErzeugnissen konnten ihre Ausfuhren deutlich steigern, während beiMaschinen ein leichter Zuwachs verzeichnet wurde. Dennochbleibt Japan nach der VR China und deutlich vor Korea (Rep.) und Indiender zweitgrößte Absatzmarkt für deutsche Produkte in Asien.
Der Rückgang der deutschen Ausfuhren nach Japan im Jahr 2007steht im Kontrast zu einem Anstieg der deutschen Exporte weltweit um8,5%. Der Schrumpfung der Ausfuhren nach Nippon stand nach vorläufigenAngaben eine leichte Zunahme der Einfuhren von dort gegenüber. Somitstieg das deutsche Defizit im direkten Warenhandel mit Japan weiter. ImDurchschnitt entfallen auf einen Euro deutscher Einfuhren aus Japanlediglich 54 Cent deutscher Ausfuhren in das "Land der aufgehendenSonne".
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Quelle: bfai, 01.04.2008
Letzte Änderung: 07.04.2008 durch Marion Wiegmann


