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Mexiko

Deutschland wirbt um mexikanische Fachkräfte


Beide Seiten sollen von Anwerbung profitieren / Von Florian Steinmeyer

Mexiko-Stadt (GTAI) - Das Bundesgesundheitsministerium will Pflegekräfte aus Mexiko anwerben. Doch nicht nur für soziale Berufe bietet das Land ein riesiges Fachkräftepotenzial.

Auf der Suche nach Fachkräften schauen deutsche Politiker nach Mexiko. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn reiste am 20. September 2019 in das lateinamerikanische Land und hatte Einiges im Gepäck. So übergab er 15 Repräsentanten von Pflegeschulen Einladungsschreiben, damit sich diese ein Bild von den Arbeitsbedingungen in Deutschland machen können. Wieder zurück in Mexiko sollen sie heimische Pflegekräfte über die hiesigen Arbeitsmöglichkeiten informieren und somit als Multiplikatoren fungieren.

Auswanderungswillige Qualifizierte will Spahn durch einen beschleunigten Visaprozess unterstützen. Auch soll sichergestellt werden, dass die Arbeitsbedingungen und Löhne in Deutschland fair sind. Eine konkrete Zielmarke für die Anwerbung aus Mexiko gibt es nicht, Spahn geht jedoch von einigen hundert Pflegekräften aus. Zuvor hatte sich das Gesundheitsministerium bereits um Fachkräfte aus dem Kosovo und von den Philippinen bemüht. Der Bedarf in Deutschland ist groß: Rund 50.000 bis 80.000 Stellen können in Deutschland nicht besetzt werden. Besonders kritisch ist die Situation in der Alten- und Krankenpflege.

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Quelle: GTAI - Germany Trade & Invest