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Slowakei

Die slowakische Hauptstadt Bratislava will hoch hinaus


Hochhäuser, Brücken, Seilbahn - in der slowakischen Hauptstadt Bratislava herrscht derzeit Goldgräberstimmung. Projektentwickler haben in den vergangenen Wochen spektakuläre Investitionsprojekte für Wohn- und Bürotürme vorgestellt, die bei den Baubehörden jedoch nicht immer auf Begeisterung stoßen. Dennoch zeichnet sich in Bratislava eine Reihe von Großvorhaben ab, die der Bauwirtschaft des Landes einige Impulse verleihen könnten.

Drei große Bauentwicklungsgesellschaften wollen das Antlitz der slowakischen Hauptstadt nachhaltig verändern: J&T, Penta und HB Reavis. Sie planen oder bauen bereits mehrere Büro- und Wohntürme, die den aktuellen Spitzenreiter überragen.

Bislang ist das Gebäude der Nationalbank mit 111 Metern Höhe das Maß aller Dinge. Laut dem Entwurf des städtischen Entwicklungsplans soll diese Grenze eigentlich kein Wolkenkratzer mehr überschreiten. Doch noch ist unklar, wann dieser Plan in Kraft tritt. Klar dagegen ist, dass die Vorgaben dann längst von der Realität eingeholt sein werden. Denn schon vor einem Jahr sind die beiden Wohntürme Panorama City fertiggestellt worden, die 112 Meter in die Höhe ragen. Und am neuen Busbahnhof Stanica Nivy hat HB Reavis im Mai 2017 mit dem Bau des Büroturms Nivy Tower begonnen, der 125 Meter hoch werden soll.

Selbst diese Marke könnte 2020 übertroffen werden, wenn J&T Real Estate, wie geplant, bis dahin den 168 Meter hohen Wolkenkratzer Eurovea einweiht. Ebenso könnten die Projekte Sky Park und Klingerka (jeweils 115 Meter hoch) das Gebäude der Nationalbank überragen.

Quelle: GTAI