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Polen

Die Ukrainische Eisenbahn blockiert den Schienenverkehr mit Polen


Die Polnische Staatsbahn (PKP) informierte in einer Pressemitteilung, dass die Ukrainische Eisenbahn mit Wirkung zum 20. Januar ukrainische Ausfuhren nach Polen in Waggons der ukrainischen Eisenbahn einstellt. Dies stellt eine zusätzliche Verschärfung der bereits seit dem 30. November geltenden Transportverbote der ukrainischen Eisenbahn für Importe und Exporte zwischen Polen und Aserbaidschan, Armenien, Weißrussland, Georgien, China, Kasachstan, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan, Moldawien und Estland dar. Die Beschränkung gilt nur für Polen – den größten europäischen Handelspartner der Ukraine. Die ursprünglich auch gegen die Slowakei, die Tschechische Republik und Österreich verhängten Transportbeschränkungen wurden hingegen nach wenigen Tagen wieder aufgehoben. Die bislang dynamische Entwicklung des Güterverkehrs auf der Schiene zwischen Polen und Asien wurde durch die Entscheidung der Ukrainischen Eisenbahn vollständig gestoppt. Dies trifft auch asiatische und europäische Handelspartner. Im Logistiksektor spricht man von durch notwendige Umleitungen verursachte Zugverspätungen von bis zu drei Wochen. Die Entscheidung der Ukraine erscheint schwer nachvollziehbar, profitierten doch die Einnahmen der Staatsbahn und somit die Staatseinnahmen vom stetig steigenden Frachtvolumen, das auf der Neuen Seidenstraße transportiert wird.

Quelle: LinkedIn