Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Osteuropaist im Vorjahr um 8,1% auf 19.682 betroffene Betriebe angestiegen(Vorjahr: 18.215).
Den deutlichsten Zuwachs verzeichnete Ungarn mit einem Plus von18,3 Prozent auf 9.447 Insolvenzen (Vorjahr: 7.983). Den größtenRückgang meldet Slowenien mit minus 9,9 Prozent auf 1.246 Fälle(Vorjahr: 1.383). Dies geht aus der Insolvenzstatistik der Creditreformhervor.
Link: http://www.creditreform.at/home/downloads/Insolvenzen_in_Europa/index.html
Polen nimmt in Sachen Insolvenzquote (Anteil der Pleiten an derZahl der aktiven Unternehmen) die Rolle des "Spaniens des Ostens" ein,heißt es in der Statistik. Lediglich 2 Insolvenzen pro 10.000 aktiveUnternehmen sind eine völlig unglaubwürdige Quote und sprechen für einnicht funktionierendes Insolvenzrecht. Die größte relativeInsolvenzbetroffenheit weisen Slowenien und Estland mit jeweils 136Insolvenzen pro 10.000 Unternehmen auf.
Quelle: NfA/12.2.2007 Nachrichten für Außenhandel Dow Jones NewsGmbH Baseler Arkaden Wilhelm-Leuschner-Strasse 78 60329 Frankfurt
Letzte Änderung: 29.03.2007 durch Nicole Fahlbusch


